Vogelschwarm: Für Flugzeuge kann er schnell gefährlich werden.

Weniger SchädenCFM wirbt mit Vogel-Vorteil für neue Triebwerke

Mehr als nur effizient: der französisch-amerikanische Hersteller CFM wirbt mit ganz besonderen Argumenten für sein neuestes Triebwerk.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Effizienz ist alles. Treibstoffkosten machen einen großen Teil der Betriebskosten einer Airline aus – im Schnitt etwa einen Drittel. In Zeiten billiger Öl- und damit auch Kerosinpreise ist allerdings geringerer Verbrauch als Verkaufsargument zumindest ein bisschen in den Hintergrund gerückt. Triebwerks- und Flugzeugbauer müssen also kreativ werden. Ein klares Argument ist natürlich immer noch die Umwelt, betont man überall. Egal wie billig Öl ist – Emissionen sinken dadurch eben nicht.

Der Triebwerksbauer CFM wirbt bei seinen Kunden aber noch mit einem etwas kreativeren Argument für sein neuestes und effizientestes Triebwerk Leap 1, das unter anderem den Airbus A320 Neo und die Boeing 737 Max antreiben soll: Die Gefahr von Vogelschlag minimiert sich beim neuen Modell massiv.

Verbundwerkstoffe sind resistent und flexibel

Der Grund: Das Leap-Triebwerk besteht zu großen Teilen aus neuartigen Verbundwerkstoffen – auch die Schaufeln. Die sind zum einen besonders resistent und werden nicht so schnell beschädigt wie viele Metalle. Zum anderen sind sie flexibler als bisherige Modelle. Das heißt: Die Blätter brechen nicht so schnell.

Das erreicht CFM dank 3-D-Druck. Statt übereinandergelegt, können die verschiedenen Werkstoffe miteinander verwoben werden, was für die erhöhte Flexibilität sorgt. In Tests habe sich gezeigt, dass es bei Vogelschlag zu wesentlich weniger Materialschäden als bei anderen Triebwerken kommt. Für Airlines ist das ein wichtiges Kostenargument, weil Vogelschlag immer und überall passieren kann.

Echt Vögel für die Triebwerkstests

Für die ersten Tests benutzt man bei CFM in der ersten Stufe übrigens Dummy-Vögel. Sobald es aber an die richtigen Belastungstests geht, werden echte tote Hühner in die Triebwerke geschleudert. Woher man diese bekommt, will der Hersteller aber nicht preisgeben.

Mehr zum Thema

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhielt im März Bestellungen für mehr als 300 Flugzeuge

ticker-airbus-beluga

Airbus bündelt Digitalgeschäft in neuer Skywise-Tochter

ticker airbus defence

Airbus testet in Norddeutschland «Bird of Prey»-Abfangdrohne gegen Kamikaze-Drohnen

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg