Boeing 747 von Cathay Pacific Cargo: Vor allem angesichts des Frachtbboms könnte die Airline ein Pilotenproblem kriegen.

ArbeitsvisaCathay Pacific hat Problem mit ausländischen Piloten

Die Behörden von Hongkong sind bei der Ausstellung und Verlängerung von Arbeitsvisa zurückhaltend geworden. Das stellt Cathay Pacific vor Herausforderungen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Cathay Pacific war schon vor der Corona-Krise angeschlagen. Die politischen Unruhen in Hongkong ließen die Buchungszahlen schon 2019 sinken und setzten der Airline der chinesischen Sonderverwaltungszone zu. Die Pandemie hat dann die bereits schon schwierige Lage nochmals verschlimmert.

Das Management hat seither Gegensteuer gegeben. Es hat Staatshilfe für Cathay Pacific gesucht und bekommen, die Schließung der Tochter Cathay Dragon beschlossen, die Löhne gesenkt und 5900 Entlassungen ausgesprochen. Genau dieser Stellenabbau hat nun unerwartete Nebenwirkungen.

Vorrang für Hongkonger

Cathay Pacific hat zunehmend Mühe, ausländische Pilotinnen und Piloten zu halten. Denn die Behörden von Hongkong sind bei der Erteilung von Arbeitsvisa zurückhaltend geworden, wie die Zeitung South China Morning Post mit Bezug auf ein internes Schreiben der Fluglinie schreibt. In einigen Fällen wurden die Papiere nur für drei Monate verlängert statt wie früher für zwei bis drei Jahre.

In anderen Fällen sollen aber die Arbeitsvisa ausländischer Piloten gar nicht mehr erneuert worden sein, so die Zeitung. Der Grund dafür sind die 5300 Entlassungen in Hongkong, von denen auch Cockpitpersonal betroffen war. Denn die Gesetze der chinesischen Sonderverwaltungszone sehen zuvor, dass Ausländer nur dann angestellt werden dürfen, wenn man keine Hongkonger dafür findet.

Kandidaten gibt es - aber auch die richtigen?

Für Cathay kann das gemäß dem Bericht zum Problem werden. Zum einen gibt es zwar genug Stellen suchende Piloten, aber nicht unbedingt die mit den richtigen Qualifikationen. Zudem würde eine Schulung oder Umschulung teuer werden.

Das könne vor allem im Hinblick auf die boomenden Frachtflüge zu Engpässen führen, so der Bericht. Man sei mit den Behörden in Kontakt, so die Fluggesellschaft zur South China Morning Post.

Mehr zum Thema

Der A321 Neo mit dem Kennzeichen B-HPD und Cathay-Dragon-Bemalung (hier noch mit Testflug-Kennzeichen) Anfang November bei Airbus.

Cathay Pacific hat erste kleine Jets im neuen Kleid

Di Covid-19-Pandemie traf Cathay hart. Dabei wurde die Tochter Cathay Dragon geschlossen.

Cathay Dragon stellt den Betrieb ein

B777X in den Farben von Cathay: Weiterer Großauftrag für Boeing für den neuen Flieger.

Cathay Pacific will Boeing 777X noch - aber später

Der umlackierte Airbus A319: Trägt nun den Schriftzug Xizang Airlines.

Heißt Tibet Airlines bald nicht mehr Tibet Airlines?

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack