Flieger von Cathay Pacific: Schlechte Auslastung.

Jeder dritte Flug abgesagtCoronavirus trifft bereits geschwächte Cathay Pacific

Proteste und Handelsstreit setzten der Fluglinie bereits stark zu. Jetzt sorgt der Ausbruch des Coronavirus für einen starken Passagierrückgang bei Cathay.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wann die Ausbreitung des neuen Coronavirus' den Höhepunkt erreicht, ist noch immer nicht absehbar. In der Provinz Hubei, wo das Virus zuerst aufgetreten ist, steigt die Zahl der Neuerkrankungen und Todesfälle noch immer rasant an. In Hongkong wurde am Dienstag (4. Februar) der zweite Todesfall außerhalb von Festlandchina gemeldet.

Die Sonderverwaltungszone riegelte bereits einen Tag zuvor einen Großteil seiner Grenzübergänge zur Volksrepublik ab. Regierungschefin Carrie Lam verschärfte mittlerweile die Sicherheitsvorkehrungen und ordnete Quarantänen für Einreisende aus China an. Die Krise wird auch für die Heimairline Cathay Pacific zunehmend zu einem großen Problem.

Hälfte der Passagiere blieben aus

In den vergangenen Tagen sind Cathay Pacifics Passagierzahlen aufgrund der Seuche um 50 Prozent eingebrochen, berichtet die Zeitung South China Morning Post mit Bezug auf interne Quellen. Laut Vorstandsvorsitzender Augustus Tang muss die Fluglinie in den kommenden zwei Monaten nicht nur 90 Prozent ihrer Verbindungen nach China aussetzen. Fast ein Drittel aller Flüge werden vorübergehend annulliert.

Gegenüber der Belegschaft kündigte Tang in einer internen Mitteilung an, dass noch weitere Flüge gestrichen werden müssen. Zudem bat er die 27.000 Mitarbeiter, möglichst zahlreich vom 1. März bis zum 30. Juni unbezahlten Urlaub zu nehmen. Daneben wurden alle nicht absolut notwendigen Ausgaben gestoppt. Auch forderte Cathay von Zulieferern Preissenkungen, legte Projekte auf Eis und stoppte Neueinstellungen.

Schwierige Monate zuvor

Der Ausbruch der Krankheit trifft Cathay Pacific in einem Moment, wo die Fluggesellschaft sowieso schon geschwächt ist. Die Unruhen in Hongkong sowie der Handelsstreit zwischen China und Vereinigten Staaten setzten der Fluglinie bereits zuvor zu. Vergangenen August sanken die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent.

Mehr zum Thema

Werk in Tianjin: Hier werden A320 fertig gebaut.

Airbus legt Fertigung in China still

Chinesin mit Schutzmaske: British Airways setzt Flüge nach Peking und Shanghai aus.

So reagieren die Airlines auf das Coronavirus

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies