Sieht so die künftige Air Force One aus? Boeing betont, es handle sich lediglich um eine künstlerische Visualisierung.

Air Force OneUmbau der Boeing 747-8 zu Regierungsjets hat begonnen

2024 würde Donald Trump gerne mit neuen Präsidenten-Jets abheben. Jetzt wurden die Umbauarbeiten an den zwei Boeing 747-8 gestartet, die künftig als Air Force One dienen werden.

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Wenn Donald Trump im November erneut gewählt wird, könnte er gegen Ende seiner zweiten Amtszeit mit der brandneuen Air Force One abheben. 2024 sollen nämlich die beiden Boeing 747-8 startklar sein, die den künftigen  Präsidenten der Vereinigten Staaten zur Verfügung stehen. Die Luftwaffe der USA erklärte dieser Tage, man habe Ende Februar die Arbeiten an den Flugzeugen aufgenommen.

Die Präsidenten-Version der Boeing 747-8 heißt VC-25B. Die beiden aktuellen hellblau-weißen Jumbo-Jets der USA - zwei umgebaute, mehr als 32-jährige Boeing 747-200 - tragen die Bezeichnung VC-25A. Die neuen Flieger würden «für die nächsten 30 Jahre» als «fliegendes Weißes Haus» dienen, so die für den Umbau zuständige Luftwaffenabteilung mit dem langen Namen Air Force Life Cycle Management Center AFLCMC.

Boeing hat Jets vorbereitet

Die beiden 747-8 befinden sich bereits seit dem vergangenen Jahr in einer speziellen Anlage von Boeing in San Antonio im Bundesstaat Texas. Der Flugzeugbauer hat aus den Jumbo-Jets seitdem die Innenausstattung, die Triebwerke und die Hilfstriebwerke entfernt. Ursprünglich waren sie für die russische Transaero Airlines gebaut worden. Die Fluglinie ging jedoch pleite, sodass die Jets nie ausgeliefert werden konnten.

2017 wurden sie dann dazu auserkoren, künftig als Präsidentenflieger zu dienen. Nun werden zuerst große Bereiche aus dem Rumpf entfernt und durch sogenannte Superpanels ersetzt, die strukturell verstärkt sind. Sie verfügen auch über Aussparungen für spezielle Türen und Treppen. Später werden die elektrischen Systeme verbessert sowie unter anderem ein neues Kommunikationssystem, eine exklusive Kabine und Einrichtungen zur medizinischen Versorgung verbaut.

Trump ordnete neues Design an

Auch wenn die Luftwaffe darauf aktuell nicht eingeht: Natürlich werden die beiden Flugzeuge auch Verteidigungssysteme erhalten, um zum Beispiel Raketenangriffe abzuwehren. Zum Schluss folgt die neue, «amerikanischere» Lackierung der Flieger, die Präsident Donald Trump in Auftrag gegeben hat. Die beiden Boeing VC-25B werden wie schon die jetzigen Flieger korrekterweise immer dann Air Force One genannt, wenn sich der Präsident an Bord befindet. Im Volksmund steht der Begriff aber einfach für die ikonischen präsidialen Jumbo-Jets.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die alte und neue Air Force One.

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