Der Einstieg in den Lilium Jet.

Deutsches EvtolLilium gewährt erstmals Einblick in sein Fluggerät

Der deutsche Hersteller zeigt auf der Messe Ebace sein Evtol erstmals in Originalgröße, inklusive Kabine. Der Zeitplan für den Lilium Jet ist ambitioniert.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Luftfahrt hat ambitionierte Ziele. Bis 2050 will die Branche CO2-neutral arbeiten. Nachhaltigkeit ist auch ein Kernthema der diesjährigen Ebace in Genf, der größten Messe in Europa für Geschäftsluftfahrt und fortschrittliche Luftmobilität. Sie öffnet am Dienstag (28. Mai)wieder ihre Tore.

Neben dem Einsatz von nachhaltigen Treibstoffen, Verbesserungen der aktuellen Flugzeugdesigns und Antrieben stehen auch neue Luftverkehrskonzepte im Fokus. Einer der Hoffnungsträger ist Lilium. Der Elektrotaxihersteller aus Bayern will mit seinem Senkrechtstarter die Branche aufmischen.

Antrieb von 30 Elektromotoren

Lilium in diesem Jahr auf der Ebace eine Premiere: Zum ersten Mal zeigt der Hersteller aus Weßling, 25 Kilometer südwestlich von München, seinen Lilium Jet in Originalgröße. Besucherinnen und Besucher können sich so erstmals ein Bild von dem senkrecht startenden und landenden Luftfahrzeug machen.

Der Lilium Jet heißt zwar Jet, ist aber ein Evtol. Es wird aber von 30 Elektro-Mantelpropellern angetrieben. Dazu sind zehn Batteriepacks verbaut, um Strecken von bis zu 175 Kilometern zurücklegen können. Allerdings nur in der ersten Phase. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll die Reichweite des Evtols laut Lilium bei 300 bis 400 Kilometern liegen. Möglich macht es eine verbesserte Batterietechnik.

Ladezeit von 45 Minuten

«Geladen werden können die Batterien innerhalb von 45 Minuten, dank 350 Kilowatt Ladetechnik», sagt Verkaufschef Sebastien Borel. Die Geschwindigkeit liegt rund 250 Kilometer pro Stunde.

Noch in diesem Jahr will der Hersteller die ersten beiden Jets mit den Seriennummern 1 und 2 bauen. MSN 1 werde man für Bodentests nutzen, während MSN 2 zum Jahresende zum Erstflug abheben soll. Im Anschluß sollen sechs weitere Jets gebaut werden.

Erstflug noch in diesem Jahr

Starten will man im Premium-Segment. Dazu wird der Hersteller die Kabine der ersten 50 Senkrechtstarter nach individuellen Kundenwünschen gestalten. Sie ist drei Meter lang und bietet Platz von vier bis acht Personen plus Pilot. Laut Borel seien schon 36 Slots für die Premium-Version verkauft.

Der Preis soll bei rund zehn Millionen Dollar liegen. Die Easa-Zertifizierung ist für das kommende Jahr angepeilt. 2026 sollen dann die ersten Lilium Jets ausgeliefert werden. Erst im Anschluss soll das Fluggerät dem Massenmarkt zugänglich gemacht werden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die Bilder des Lilium Jets. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Eine Cessna Citation Latitude auf der Ebace 2023: In diesem Jahr werden weniger Flugzeuge gezeigt.

Ebace 2024: Mehr urbane Luftmobilität, weniger Businessjets

Lilium-Lufttaxi: Interessant für Lufthansa?

Lufthansa und Lufttaxi-Unternehmen Lilium wollen zusammenarbeiten

Lilium plant zweites Werk bei München für Serienproduktion

Lilium plant zweites Werk bei München für Serienproduktion

ticker-lilium

Ambitious Air Mobility Group sauer wegen Verkauf der Lilium-Patente an Archer

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack