Jetzt hat der brasilianische Hersteller Embraer die erste Weiterentwicklung der Praetor-Familie präsentiert: die Praetor 500E und Praetor 600E. Beide Modelle erhalten eine vollständig neu gestaltete Kabine – mit überarbeiteten Sitzen, einem modernisierten Cabin-Management-System und erweiterten Konnektivitätsoptionen.
Mehr Stauraum, neue Sitze
Auch die Sitze wurden laut Hersteller grundlegend neu entwickelt – mit variabler Polsterhärte, verbesserter Lendenunterstützung und vereinfachter Liegefunktion für Langstreckenflüge. Zudem wurden Galley- und Stauraumkonzepte angepasst, um längere Flüge besser zu unterstützen.
Beide Jets sind mit einem neuen Kabinensteuerungssystem ausgestattet, das App-Steuerung, Bluetooth-Audio, kabelloses Laden sowie optionale Sprachsteuerung und individuell anpassbare Ambiente-Beleuchtung bietet.
Praetor 600E bekommt ein «Smart Window»
Ein exklusives Highlight der Praetor 600E ist das neue, optionale «Smart Window». Ein 42-Zoll-4K-OLED-Touchscreen. Es ermöglicht Videokonferenzen, Streaming in hoher Auflösung sowie Echtzeit-Außenansichten über externe Kameras.
So sehen die Kabinen der Praetor 500E und 600E aus
Ein Blick in die neue Kabine der Praetor 500E. Das Flugzeug bekommt ein modernes Design und neue Sitze.
Künftig gibt es mehr Stauraum.
Die neuen Möbel sind mit variabler Polsterhärte, verbesserter Lendenunterstützung und vereinfachter Liegefunktion für Langstreckenflüge ausgerüstet.
Die Praetor 500E im Flug.
Das neue «Smart Window» iszt das Highlight der Praetor 600E.
Das «Smart Window» ermöglicht Videokonferenzen, Streaming in hoher Auflösung sowie Echtzeit-Außenansichten über externe Kameras.
In der Praetor 600E bietet die Galley künftig mehr Platz.
Auch technisch gibt es Neuerungen: Die neuen Modelle nutzen Full-Fly-by-Wire mit Turbulenzdämpfung und das Embraer Enhanced Vision System (E2VS) – das steigert Sicherheit und Komfort. Dazu kommt das Runway Overrun Awareness and Alerting System (ROAAS), das beim Landen extra Schutz bietet. Embraer teilt mit, dass die Flugzeuge ab 2029 ausgeliefert werden sollen.
Fundierte Recherchen, Einordnung und Unabhängigkeit: Unsere Fachredaktion kennt die Luftfahrt aus Interviews, Daten und Recherchen vor Ort. Für den Preis eines Kaffees im Monat unterstützen Sie diese Arbeit und lesen aeroTELEGRAPH ohne Werbung. Ihre Unterstützung macht den Unterschied. Jetzt hier klicken und abonnieren