Während der Flughafen Budapest im Januar einen neuen Minusrekord in Sachen Passagierzahlen einfuhr…

BUD Cargo CityBudapest hat richtig gewettet

Während der Passagierverkehr dahindümpelt, rettet die Fracht das Überleben des Budapester Flughafens. Hinter dem Cargoboom steckt eine klare Strategie.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Mit dem Jahr 2020 begann für den Flughafen Budapest eine neue Ära. Das 41,6 Millionen Euro teure Logistikzentrum BUD Cargo City wurde eröffnet. Der 32.600 Quadratmeter große Luftfrachtkomplex hat innerhalb kürzester Zeit zahlreiche internationale Logistikunternehmen angelockt.

Nach der Eröffnung stieg die Kapazität des Flughafens auf 250.000 Tonnen Luftfracht pro Jahr. Die neue BUD Cargo City soll, wenn es nach dem Flughafenmanagement geht,  zu einem zentralen Drehkreuz für die Luftfracht in Zentral- und Südosteuropa werden. Das ließ es sich einiges kosten. In den letzten drei Jahren hat der Flughafen Budapest Liszt Ferenc 167 Millionen Euro in den Ausbau seiner Infrastruktur investiert.

BUD Cargo City im Steigflug

Gerade vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie hat Budapest auf das richtige Pferd gesetzt. Mit 134.459 Tonnen Fracht, verteilt auf 6118 Flüge, verzeichnete die BUD Cargo City 2020 nur ein minimales Minus von  0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich mit den unmittelbaren Frachtkonkurrenten Wien (minus 24 Prozent) oder Prag (minus 38 Prozent), hielt sich der Flughafen Budapest klar besser.

Zur positiven Entwicklung hat die Neuaufnahme von drei neuen Verbindungen von Korean Air (Seoul), Cargolux (Shenzhen) und Hainan Airlines (Zhengzhou) beigetragen. Turkish Cargo hat den Flughafen der ungarischen Hauptstadt jüngst zu ihrem Osteuropa-Drehkreuz erkoren und die Anzahl der wöchentlichen Flüge auf vier erhöht.

BUD Cargo City im Steigflug

Die positive Frachtentwicklung setzt sich auch im neuen Jahr fort. Das Volumen der umgeschlagenen Güter erreichte im Januar in Budapest 12.516 Tonnen, was eine Steigerung von 15,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Auch im Jahr 2021 nimmt der Flughafen Budapest deshalb wieder Geld in die Hand und plant bereits den Ausbau der BUD Cargo City.

Mehr zum Thema

747-Frachter in Budapest: Chinesen sollen mehr Umschlag bringen.

Chinesen wählen Budapest als Fracht-Drehkreuz

9700 Frachtflüge in Köln/Bonn in der Corona-Krisenzeit

9700 Frachtflüge in Köln/Bonn in der Corona-Krisenzeit

ticker-budapest-bud

Energiekrise in Ungarn: Flughafen Budapest muss Stromverbrauch drosseln

Wizz-Air-Chef József Váradi vor dem 250. Flugzeug: Die Airline setzt in Deutschland auf Wachstum.

«Wir sehen in Osteuropa genug Nachfrage, um 500 Flugzeuge auszulasten»

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack