Boeing 737 von Mistral Air: Künftig nur noch Fracht an Bord.

Mistral AirBud-Spencer-Airline fliegt nur noch Pakete

Einst von Bud Spencer gegründet, ist Mistral Air heute eine Tochter der italienischen Post. Doch zuletzt schrieb die Fluglinie rote Zahlen. Darum gibt sie nun die Passagierflüge auf.

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Am Anfang stand Carlo Pedersoli. 1981 gründete der Italiener, der unter seinem Künstlernamen Bud Spencer viel bekannter ist, Mistral Air. Die Fluglinie entwickelte sich zu einem florierenden Charteranbieter für Fracht und Passagiere. 2002 verkaufte er das Unternehmen aber an TNT, seit 2005 gehört es der italienischen Post.

Nachts war Mistral Air seither vor allem für die Muttergesellschaft unterwegs und flog Postsendungen durch Italien. Tagsüber wurden Passagierflüge durchgeführt. Damit ist nun Schluss. Am 30. Juni landen die letzten Flieger der Fluglinie, in denen Reisende sitzen. Künftig konzentriert sie sich ganz auf Fracht.

Wichtigen Auftrag verloren

Air Mistral war in den letzten Jahren nicht mehr profitabel. 2017 hatte ein Verlust von 7,4 Millionen Euro resultiert. Zuletzt bediente sie noch im Auftrag der Regierung die Strecken Catania - Pantelleria und Lampedusa, Catania - Lampedusa sowie Trapani - Pantelleria. Doch dieser Vertrag läuft Ende Juni aus und eine andere Fluggesellschaft übernimmt ihn.

Grund genug für Eigentümerin Poste Italiane, die Strategie gleich ganz zu überdenken. Das Resultat: Auch Charterflüge stellt Mistral Air Ende Juni ein, wie das Fachportal TTG schreibt. Die Flotte bestand zuletzt aus zwei Boeing 737-300 und neun ATR 72.

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