Flieger von Small Planet Airlines: Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen D-ABDB ging schon 2017 zurück an die Leasingfirma. Inzwischen gehört er Sundair und fliegt als D-ASMR.

Betrieb eingestelltSmall Planet gibt Flugzeuge an Leasingfirmen zurück

Noch immer verhandelt Small Planet Deutschland mit zwei Investoren. VLM ist nicht mehr der Favorit. Der Betrieb ist inzwischen gestoppt und die Flotte auf ein Minimum verkleinert worden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Noch hat kein Investor einen bindenden Übernahmevertrag unterzeichnet. Und so hat Small Planet Airlines Deutschland am 31. Oktober den Flugbetrieb planmäßig eingestellt. Seit Donnerstag stehen die Flugzeuge der Charterairline am Boden, obwohl das Luftfahrt-Bundesamt das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder AOC) inzwischen noch einmal bis zum 4. November verlängert hat.

Vier Airbus A320 hat Small Planet Deutschland nach der Betriebseinstellung bereits an die Leasinggeber Celestial Aviation, Aircraft MSN 1054 und GFL Aircraft Leasing Netherlands zurückgegeben, wie Geschäftsführer Andreas Wobig aeroTELEGRAPH bestätigt. Eine Maschine ging bereits etwas früher zurück. Die zwei letzten Flugzeuge - Airbus A321 mit den Kennzeichen D-ASPD und D-ASPC - stehen derzeit geparkt am Flughafen Paderborn herum. Diese Maschinen will das Management reaktivieren, falls sich doch ein Investor findet, der die deutsche Charterairline übernimmt.

VLM Brussels kaum mehr erfolgreich

Wobig ist zuversichtlich, dass es eine Lösung für Small Planet geben wird. «Wir haben zwei mündliche Zusagen», sagt er. Natürlich könne man aber erst sicher sein, wenn der Vertrag auch rechtskräftig unterzeichnet sei. In der Poleposition stehen inzwischen nicht mehr VLM Airlines Brussels beziehungsweise deren Muttergesellschaft SF Aviation Holding mit Sitz in Amsterdam, wie noch letzte Woche. Im anderen Fall ist Wobig aber «positiv eingestellt». Dabei gehe es um die Zusammenarbeit mit einem «großen Partner», wie er betont.

Bereits früher hat das Management erklärt, dass man im besten Fall im Winter mit «einem oder zwei Flugzeugen» und «vielleicht zwei oder drei im kommenden Sommer» weitermachen werde. Allenfalls könnte Small Planet vorerst auch einfach Wet-Lease-Aufträge übernehmen.

Mehr zum Thema

Flieger von Small Planet Airlines: Wie geht es in Deutschland weiter?

Small Planet hat nur noch Wahl zwischen zwei Übeln

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack