Das Logo der Kampagne: Die Öffentlichkeit soll aufgeklärt werden, dass das Virus nicht auf dem gesamten Kontinent ausgebrochen ist.

«Africa is not Ebola»Brussels Airlines kämpft gegen Seuche

Seit dem Ebola-Ausbruch in Westafrika haben Reisende Angst vor einer Ansteckung. Brussels Airlines leidet darunter und klärt darum nun auf.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Brussels Airlines ist gemeinsam mit Royal Air Maroc die letzte verbliebene Fluggesellschaft, die Ziele in Guinea, Sierra Leone und Liberia anfliegt. Dort wütete das Ebola-Virus am schlimmsten. Die Destinationen sind schwierig. Viele Touristen und Geschäftsleute schrecken noch vor einer Reise in die Länder zurück oder annullieren bestehende Buchungen. Die Zahl der Passagiere allein zwischen den USA und afrikanischen Ländern sank im letzten Halbjahr 2014 um 25 Prozent. Für 2015 sagen Experten ähnlich schlechte Zahlen voraus.

Das merkt auch Brussels Airlines: Die belgische Fluglinie transportierte zwischen Mai 2014 und März 2015 rund 70.000 Passagiere von und in die von Ebola betroffenen Gebiete Sierra Leone, Liberia und Guinea. Das ist ein Minus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Weltbank schätzt, dass die drei betroffenen Länder, die insgesamt mehr als 25.000 Ebola-Erkrankungen verzeichneten und mindestens 1,6 Milliarden Dollar an Wirtschaftswachstum eingebüßt haben.

Negative Reaktionen in der Öffentlichkeit

«Wir haben eine Menge negativer Reaktionen bekommen», sagt auch Brussels-Airlines-Chef Bernard Gustin. «Leute haben uns gefragt: Wie könnt ihr weiter dorthin fliegen und Leben in Gefahr bringen?» Nun reagiert die Lufthansa-Partnerin und startet eine neue Kampagne unter dem Titel «Africa is not Ebola» – also «Afrika ist nicht Ebola». Mit der neuen Marketing-Kampagne will die Airline nun die öffentliche Wahrnehmung von Afrika ändern. Das sei aber kein Marketing-Gag von Brussels Airlines, betont Gustin. «Wir haben unseren Namen von der Kampagne entfernt.»

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil