Jet von British Airways: So gut wie alle bleiben am Boden.

PilotenstreikBritish Airways streicht fast alle Flüge

Die Piloten treffen die britische Fluggesellschaft hart mit ihrem Streik. Am Montag und Dienstag drohen insgesamt 1700 Flüge auszufallen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Lange versuchte British Airways, den Streik abzuwenden, sogar vor Gericht. Doch die Fluggesellschaft blieb erfolglos. Um Mitternacht in der Nacht von Sonntag auf Montag (9. September) legten die in der Gewerkschaft British Airline Pilots’ Association Balpa organisierten Piloten der Airline die Arbeit nieder. 48 Stunden soll der Streik dauern.

Der Arbeitskampf hat riesige Auswirkungen. Da man von der Gewerkschaft keine Detailinformation darüber erhalten habe, welche Piloten streiken werden, habe man nicht gewusst, welche Flugzeuge fliegen könnten und welche nicht, so British Airways am Montagmorgen. «Daher hatten wir keine Wahl, als fast 100 Prozent unserer Flüge zu annullieren», schreibt die Fluggesellschaft. Der Sender BBC rechnet mit rund 1700 ausfallenden Flügen. Nicht betroffen sind Flüge der Regionaltochter BA City Flyer.

«Wir wurden praktisch angelogen»

Sowohl British Airways als auch Balpa erklärten sich öffentlich bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Gewerkschaft wirft der Fluglinie allerdings vor, dass dies nur ein Lippenbekenntnis sei und British Airways vergangenen Mittwoch einen Vorschlag der Piloten nicht einmal beantwortet habe. Die Gewerkschaft fordert höhere Lohne und Gewinnbeteiligung für die Cockpitcrews. Die Airline kritisiert, dass die Piloten eine Lohnerhöhung von 11,5 Prozent über drei Jahre abgelehnt haben.

Der Konflikt scheint aber tiefer zu gehen. «Es geht um Respekt», sagte ein namentlich nicht genannter Pilot gegenüber der Zeitung Guardian. «Wir haben auf einen ernsthaften Rentenplan, auf Bezahlungen und Lohnerhöhungen verzichtet, als das Unternehmen schwach war.» All das mit dem Versprechen, dass sie profitieren würden, wenn British Airways zu neuer Stärke gelangt sei. «Wir wurden praktisch angelogen», so der Pilot. Kommt es zu keiner Einigung, will Balpa am 27. September erneut streiken.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von British Airways: Bald bleiben einige am Boden.

Die Streiksaison ist im vollen Gange

Flugzeug von British Airways: Eines der Ziele heißt nun «Hong Kong Special Administrative Region of China».

British Airways scheitert vor Gericht

Jet von British Airways: Viele Piloten sind unzufrieden.

British Airways droht ein Pilotenstreik

ticker-british-airways

British Airways erhöht offenbar Hürden für Silber- und Goldstatus

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack