Flieger von British Airways: Massive Probleme am Samstagmorgen

SystemproblemeBritish Airways streicht alle Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Heathrow

Seit Freitagabend kämpft die Fluglinie mit Problemen. Am Samstag früh musste sie sämtliche Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke ab Heathrow streichen. Die Airline bat den Flughafen, das Terminal zu schließen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Einige Flüge» von British Airways müssten wegen technischer Probleme ausfallen, heißt es aktuell auf der Webseite des Flughafens London-Heathrow. Auf der Seite von British Airways ist die Rede von «einer Reihe» Flügen. Tatsächlich sieht die Lage etwas dramatischer aus. Ein Blick auf die Abflüge zeigt: Am Vormittag strich die Airline alle Kurz- und Mittelstreckenflüge ab dem Drehkreuz.

Auch ankommende Kurz- und Mittelstreckenflüge wurden als annulliert aufgeführt. Erst seit 12 Uhr scheint sich die Lage ein bisschen zu erholen. Es kommt immer noch zu Streichungen, doch mehr und mehr Europaflüge finden statt. Der große Ausfall hat laut britischen Medien auch dazu geführt, dass sich das Gepäck staut und einige Kunden nach der Landung in Heathrow in den Flugzeugen festsitzen.

Über 200 Flüge betroffen

Insgesamt mehr als 200 Flüge waren betroffen. Der Flughafen Heathrow teilte laut dem Portal Paddle you Own Kanoo mit, British Airways habe ihn gebeten, den Zugang zu den Terminals zu beschränken, da Tausende von Fluggästen gestrandet seien und nirgendwo hin könnten. Infolgedessen befürchtete die Airline, dass das Terminal 5 gefährlich überfüllt werden könnte.

British Airways warnte die Fluggäste, dem Flughafen fernzubleiben, da kein Personal zur Verfügung stünde, das bei Umbuchungen helfen könnte. Stattdessen wurden die Fluggäste aufgefordert, sich auf der Website der Fluggesellschaft über Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren.

British Airways dementiert Hackerangriff

Schon am Freitagabend hatte die Airline mit Problemen zu kämpfen. Die Webseite war nicht erreichbar gewesen und es kam zu Verspätungen und Flugausfällen. Die Fluggesellschaft teilte dem britischen Guardian mit, dass das Problem auch zu Verspätungen für Reisende ab den Flughäfen Gatwick und London City führen könne.

Es handele sich nicht um einen Hackerangriff, so British Airways weiter. Die Ausfälle seien auf ein Hardware-Problem zurückzuführen. Ins Detail geht die Fluggesellschaft dabei aber nicht. «Wir wissen, dass wir unsere Kunden enttäuscht haben, und wir werden alles tun, um das wieder gutzumachen - aber im Moment konzentrieren wir uns darauf, so viele Kunden und Flüge wie möglich zu bekommen.»

Mehr zum Thema

British Airways: Keine Hinweise auf Hackerangriff

British Airways: Keine Hinweise auf Hackerangriff

Webseite vom British Airways: Nun müssen die Bruchstücke wieder zusammen gesetzt werden.

Die Fakten zur Mega-Panne bei British Airways

Platz 1: British Airways – 36 Boeing 747.

Kriminelle erbeuten Passagierdaten von British Airways

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin