Teure PanneBritish Airways: Keine Hinweise auf Hackerangriff

Nichts geht mehr bei British Airways: Noch immer arbeitet die Fluggesellschaft an der Behebung des Totalausfalls der Informatik. Immerhin gibt es jetzt Hinweise auf die Ursache.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist der absolute Alptraum für British Airways. Am Samstagabend (27. Mai) musste sich Geschäftsführer Alex Cruz mit einer Videonachricht an die Öffentlichkeit wenden. Zu groß waren die Probleme geworden, zu groß die Verärgerung unter den Passagieren, zu groß die allgemeine Ratlosigkeit. Seit dem Morgen geht bei der britischen Fluggesellschaft gar nichts mehr. Cruz' Botschaft war deshalb klar: «Wenn sie heute Abend ab Heathrow oder Gatwick fliegen sollten, bitte kommen Sie nicht zum Flughafen».

British Airways erlebt seit Stunden «einen großen IT-Systemausfall», wie Cruz erklärt. Das Problem habe alle Check-in und Betriebssysteme ergriffen, meinte er weiter. Er entschuldigte sich bei den Betroffenen und bekräftigte, dass die Informatiker ununterbrochen daran arbeiteten, die Ursache des Ausfalls zu beheben. «Wir glauben, dass der Auslöser ein Problem mit der Stromzufuhr ist», erklärte der Chef von British Airways. Es gebe «keine Hinweise auf einen Cyberangriff» durch Hacker, so Cruz.

Drei Stunden warten

Viel hilft das den betroffenen Passagieren nicht. Denn British Airways kann sie derzeit nicht umbuchen, weil die Systeme nicht zugänglich sind. Die Fluglinie versprach den Passagieren alles Mögliche zu tun oder auch den Flugpreis zu erstatten. Aber aktiv kann sie noch immer nicht werden. Bei Twitter hieß es gegen Mitternacht als Antwort auf Kundenanfragen immer noch, dass nicht absehbar sei, wann das Problem gelöst werde.

An den Londoner Flughäfen spielten sich chaotische Szenen ab. Weil zu viele Passagiere in den Abflugbereichen herumstanden, konnten bereits auf den Abflug wartende Menschen nicht mehr einfach so zurück nach draußen gelassen werden. Es kam zu Schlangen mit einer Wartezeit von rund drei Stunden. Ihr Gepäck mussten sie zurücklassen.

Entgangene Einnahmen

Am Sonntag wurden die Flüge wieder aufgenommen. Man hoffe, einen fast normalen Betrieb in Gatwick anbieten und die Mehrheit der Flüge ab Heathrow durchführen zu können, so British Airways. Am Morgen gaben es allerdings in Heathrow noch zahlreiche Verspätungen und Annullierungen.

Auch wenn der Start schrittweise gelingt, es wird weiterhin chaotisch bleiben. Denn Flugzeuge und Crews befinden sich oftmals am falschen Ort. Zudem kommen auf British Airways massive Entschädigungsforderungen zu. Und die Fluggesellschaft verliert Millionen durch entgangene Einnahmen.

Mehr zum Thema

Schlangen in Heathrow Terminal 5: British Airways kämpft mit Problemen.

Chaos nach weltweitem Computerausfall bei British Airways

ticker-london-gatwick-lgw

Gericht ebnet Weg für zweite Piste am Flughafen London-Gatwick

ticker-london-gatwick-lgw

Gegner der Erweiterung von London-Gatwick scheitern vor Gericht

Blick aus einem Airbus A321 von Condor: Bald auch in London möglich.

Condor baut eigenes Zubringernetz weiter aus

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack