C-Series: Die Order von BRA liegt auf Eis.

BombardierBRA legt Bestellung für C-Series auf Eis

Rückschlag für Bombardier: Die schwedische Regionalairlinegruppe BRA will die C-Series vorerst nicht. Der Grund dafür klingt fast schon ein bisschen paradox.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eigentlich hätte die schwedische Airline-Gruppe Braathens Erstkundin der Bombardier C-Series werden sollen. Es kam anders. Und nun ist sogar unklar, ob sie den neuen Jet überhaupt noch will. Wie die Zeitung Svenska Dagbladet berichtet, hat Braathens Regional Airlines – oder BRA wie sich die Gruppe nun nennt – die Bestellung von insgesamt zehn C-Series vorerst auf Eis gelegt. Dafür verlängert sie die Leasingverträge für ihre älteren Avro-Jets.

Das Paradoxe daran: Die Entscheidung, die mehr Kerosin schluckenden Avros länger zu nutzen, begründet sich ausgerechnet in einer Umweltsteuer, welche die Regierung im vergangenen Jahr beschlossen hat. Ab 2018 müssen Fluggesellschaften pro Ticket (Hin- und Rückflug zusammen) auf Inlandsflügen eine Gebühr von 160 Schwedische Kronen (rund 17 Euro) zahlen. Auf Langstreckenflügen sind es 280 Kronen.

Swiss sprang als Erstbetreiberin ein

Laut dem schwedischen Zeitungsbericht gehen Experten davon aus, dass der Markt für Inlandsflüge in Folge der neuen Steuer um vier Prozent einbricht. BRA ist deshalb weniger optimistisch für den Geschäftsgang und hat sich entschieden, die C-Series vorerst nicht anzunehmen.

Dass sich die Begeisterung für den neuen Jet ohnehin eher in Grenzen hält, stellte sich bereits 2014 heraus. Damals gab BRA bekannt, dass man den Businessplan überarbeitet habe und die Tochter Malmö Aviation nicht mehr als erste Fluggesellschaft mit der C-Series fliegen werde. Dafür rückte die Lufthansa-Tochter Swiss nach, die inzwischen bereits Linienflüge mit dem neuen Flugzeug durchführt.

Mehr zum Thema

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

ticker-bombardier-neu

Südkorea setzt bei zweitem Militärprogramm auf Bombardier Global 6500

ticker-bombardier-neu

Bombardier und Rolls-Royce erweitern Zustandsüberwachung für Global-Reihe

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erste Global 8000 nach Asien aus

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies