C-Series in der Luft: Noch kein Termin bekannt

C-Series: Dritte Verspätung in Folge

Der neue Flieger des kanadischen Flugzeugbauers ist bereits verspätet. Nun vertagte Bombardier den Erstflug erneut.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Aller schlechten Dinge sind drei. Zumindest im Fall von Bombardier. Eigentlich sollte die C-Series bereits Ende 2012 erstmals abheben. Doch dann musste das Management den Erstflug um sechs Monate nach hinten schieben – nur, um im Juni den Termin kurzfristig nochmals um einen Monat hinaus zu zögern. Dieser Termin naht nun. Und schon gibt es wieder eine Verspätung. Dieses Mal nennt Bombardier jedoch nicht einmal mehr einen neuen Termin.

Grund für die erneute Verspätung seien weitere abschließende Tests, heißt es von den Kanadiern. Man prüfe gerade noch einmal alle Systeme gründlich und das dauere länger als geplant. Außerdem steht auch noch die Genehmigung der Verkehrsbehörden aus. Diese erwarte man aber in den kommenden Wochen. «Wir befinden uns nun in der Endphase», versichert Mike Arcamone, Chef der Sparte für Zivilflugzeuge bei Bombardier. «Auch wenn der Prozess länger dauerte, als wir erwartet hatten, fühlen wir uns nun sehr gut mit dem Ergebnis.»

Software-Integration

Die Software-Integration sei höchst kompliziert und benötige sehr viel Aufmerksamkeit, so Bombardier. Nun befinde sich der Flieger aber bereits in den wichtigen letzten Tests vor dem Erstflug. Dazu gehören auch die Hoch- und Normalgeschwindigkeits-Taxi-Tests. Diese brachte die C-Series aber laut einem Artikel der kanadischen Wirtschaftszeitung Financial Post noch nicht hinter sich. Nach sechs Monaten beim ersten Mal und einem beim zweiten heißt es nun, der Erstflug werde «in wenigen Wochen» stattfinden. Das ungenaue Datum dürfte Bombardier vor einer weiteren unangenehmen Nachricht bewahren.

Bombardier will mit der C-Series eine ernsthafte Konkurrenz für die Single-Aisle-Flieger der beiden dominierenden Produzenten Airbus und Boeing bieten. Mit Platz für 110 bis 150 Passagiere würde das Modell die verkaufsstarken Kurz- und Mittelstreckenflieger A320 und B737 angreifen. Bombardier nennt als Vorteil ihrer C-Series, dass die neuen Flugzeuge etwa 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als die Produkte der Konkurrenz. Erstkunde der C-Series ist die Swiss.

Mehr zum Thema

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Eine Gulfstream G800.

Businessjets boomen, Turboprops leiden unter Strafzöllen der USA

ticker-bombardier

Bombardier übertrifft Prognosen 2025 und schließt Turnaround ab

Bombardier Global 6500: Trump will kanadischen Fliegern die Zulassung entziehen.

Trump droht Kanada mit Entzug von Flugzeug-Zertifizierungen – Weißes Haus rudert zurück

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin