Flughafen in Lagos: Boeing will bei der Verbesserung der Infrastruktur helfen.

Boeing hilft Nigeria

Der Flugzeugbauer unterstützt das Land beim Aufbau einer soliden Luftfahrt-Infrastruktur - auch aus Eigeninteresse.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Sicherheit der Flughäfen und Fluggesellschaften Afrikas steht in der Kritik. Schlechte Infrastruktur, überalterte Flotten, viele Unfälle - das alles keine vertrauenserweckenden Anzeichen. Den letzten großen Rückschlag musste Nigeria hinnehmen. Anfang Juni dieses Jahres stürzten Maschinen der nigerianischen Allied Air in Ghana und von Dana Air ab. Mehr als 150 Menschen kamen an jenem Wochenende ums Leben. In Nigeria will man nun handeln. Das Land bekommt dabei Hilfe aus den USA.

Der Flugzeugbauer Boeing erarbeitete gemeinsam mit dem nigerianischen Luftfahrtministerium einen Aktionsplan , mit dem Nigeria zu einem Knotenpunkt für Zivilluftfahrt und Training werden soll. Es gibt einiges zu tun. Unter anderem will Boeing Reparatur-und Wartungs-Stationen im ganzen Land errichten und ein eigenes Schulungszentrum aufbauen, in dem Aviatik-Fachkräfte angelernt werden, berichtet die Zeitung Businessday.

Frühwarnsystem

Außerdem wollen die Amerikaner die Flotten der Airlines des Landes genau untersuchen und dann bei einer radikalen Erneuerung behilflich sein. Sie wollen dabei ein Konzept entwickeln, das den nigerianischen Airlines dabei hilft, ihre Flotten angemessen zu erweitern, zu managen und flugtüchtig zu halten. Außerdem soll eine Art Frühwarnsystem entwickelt werden, das frühzeitig bemerkt, wenn eine Fluggesellschaft ihren Betrieb nicht mehr ordnungsgemäß und nach internationalen Sicherheitsstandards durchführt. Sämtliche bestehenden Standorte, ob Wartung, Technik, Ausbildung, sollen die Boeing-Fachleute genauestens untersuchen - und im Zweifel komplett umkrempeln.

Aus reiner Nächstenliebe greift Boeing Nigerias Behörden sicher nicht unter die Arme. Immerhin gehört Afrika trotz aller Probleme zu den Boomregionen der Luftfahrt. Zu verdanken hat die Branche das vor allem der größer werdenden Mittelklasse und der erstarkenden Wirtschaft. Um 8,3 Prozent soll laut dem Luftfahrtverband Iata die Zahl der Meilen 2012 steigen, welche Afrikaner in der Luft zurück legen. Damit wächst der Markt nach dem in Asien und dem im Nahen Osten am drittschnellsten aller Weltregionen.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Erholung bei Verkehrsflugzeugen braucht länger - Boeing startet vorerst kein neues Flugzeugprogramm

ticker-boeing-1

Boeing erhält weiteren Auftrag für Wartung von Apache-Hubschraubern

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies