<div class="embed-container"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/kd0EzQaEiZQ" width="300" height="150" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></div>

BrandrisikoBoeing warnt vor Batterie-Transport

In einem Schreiben wandte sich Boeing an die Kunden: Sie sollen den Transport von Lithium-Ionen-Batterien meiden. Das Sicherheitsrisiko sei zu groß.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Boeing setzte noch einmal einen drauf: In einem Brief an alle Kunden mahnte der Flugzeugbauer alle Betreiber dazu an, den Transport größerer Ladungen Lithium-Ionen-Batterien zu verweigern. Die Gefahr, die von den entflammbaren Batterien ausgehe, stelle ein großes Sicherheitsrisiko dar und noch seien keine Verpackungs- und Transportlösungen gefunden, die einen Brand sicher verhindern können.

Das Schreiben ist ungewöhnlich, weil Boeing es von sich aus gesendet hat. Ähnliche Warnungen und Empfehlungen sandte man bisher nur auf die Bitte von Kunden oder die Weisung der Behörden hin aus. Wie ernst der Produzent es meint, zeigt außerdem, dass bereits im März ein Schreiben des International Coordination Council of Aerospace Industry Associations vor den Batterien warnte und ein Verbot forderte. Die Organisation vertritt neben Piloten und Airlines auch Airbus und Boeing.

Akkus können brennen

Unter bestimmten Voraussetzungen, die unter anderem auch während eines Fluges gegeben sein können, besteht bei den Akkus die Gefahr eines Kurzschlusses. Daraus kann dann ein Brand entstehen. Besonders gefährlich ist das, wenn – wie es üblich ist – Zehntausende der Akkus in einem Paket transportiert werden. Im Aufgabegepäck darf man die Akkus daher bei vielen Airlines nicht mehr transportieren. Doch es gibt noch ein weiteres Problem: Oft transportieren Passagierflugzeuge Pakete mit Lithium-Batterien als Fracht.

Auch der Verband Rechargable Batteries Association, der die Hersteller der Batterien vertritt, hat sich inzwischen zu Boeings Schreiben geäußert. Man teile Boeings Ziel, die Sicherheit in der Luftfahrt zu erhöhen, indem man Verpackungslösungen für den Transport der Batterien finde. Man werde sich Ende Juli mit Branchenvertretern zusammensetzen und über Lösungen beraten. Besonders auf eine neue Methode der Verpackung werde man sich fokussieren.

Verband verteidigt sich

Gleichzeitig verteidigt man sich aber auch. Man sei sich nicht bewusst, dass es jemals beim Transport der Batterien zu einem Unfall gekommen sei, wenn diese gut verpackt waren. Ganz stimmt das wohl nicht. 113 Zwischenfälle zählte die amerikanische Luftfahrt-Sicherheitsbehörde FAA zwischen 1991 und 2010, die auf irgendeine Weise mit Lithium-Batterien zusammenhängen. Auch beim Absturz einer Boeing 747 von UPS im September 2010 wird vermutet, dass Batterien für ein Feuer an Bord und Rauchentwicklung im Cockpit verantwortlich waren. Das führte schließlich zum Kontrollverlust.

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Belavia: US-Sanktionen gegen die Staatsairline wurden gelockert.

Belavia darf offenbar wieder direkt bei Boeing einkaufen

Auf der Farnborough Airshow: Die Boeing 737 Max 10 ist inzwischen zugelassen.

Wie viel wissen Sie über die Boeing 737 Max 10?

ticker-boeing-1

Boeing und Lufthansa Technik verlängern Ersatzteilvertrag

ticker-boeing-1

Boeing prognostiziert mehr als 4000 Frachtflugzeuge bis 2045

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack