<div class="embed-container"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/kd0EzQaEiZQ" width="300" height="150" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></div>

BrandrisikoBoeing warnt vor Batterie-Transport

In einem Schreiben wandte sich Boeing an die Kunden: Sie sollen den Transport von Lithium-Ionen-Batterien meiden. Das Sicherheitsrisiko sei zu groß.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Boeing setzte noch einmal einen drauf: In einem Brief an alle Kunden mahnte der Flugzeugbauer alle Betreiber dazu an, den Transport größerer Ladungen Lithium-Ionen-Batterien zu verweigern. Die Gefahr, die von den entflammbaren Batterien ausgehe, stelle ein großes Sicherheitsrisiko dar und noch seien keine Verpackungs- und Transportlösungen gefunden, die einen Brand sicher verhindern können.

Das Schreiben ist ungewöhnlich, weil Boeing es von sich aus gesendet hat. Ähnliche Warnungen und Empfehlungen sandte man bisher nur auf die Bitte von Kunden oder die Weisung der Behörden hin aus. Wie ernst der Produzent es meint, zeigt außerdem, dass bereits im März ein Schreiben des International Coordination Council of Aerospace Industry Associations vor den Batterien warnte und ein Verbot forderte. Die Organisation vertritt neben Piloten und Airlines auch Airbus und Boeing.

Akkus können brennen

Unter bestimmten Voraussetzungen, die unter anderem auch während eines Fluges gegeben sein können, besteht bei den Akkus die Gefahr eines Kurzschlusses. Daraus kann dann ein Brand entstehen. Besonders gefährlich ist das, wenn – wie es üblich ist – Zehntausende der Akkus in einem Paket transportiert werden. Im Aufgabegepäck darf man die Akkus daher bei vielen Airlines nicht mehr transportieren. Doch es gibt noch ein weiteres Problem: Oft transportieren Passagierflugzeuge Pakete mit Lithium-Batterien als Fracht.

Auch der Verband Rechargable Batteries Association, der die Hersteller der Batterien vertritt, hat sich inzwischen zu Boeings Schreiben geäußert. Man teile Boeings Ziel, die Sicherheit in der Luftfahrt zu erhöhen, indem man Verpackungslösungen für den Transport der Batterien finde. Man werde sich Ende Juli mit Branchenvertretern zusammensetzen und über Lösungen beraten. Besonders auf eine neue Methode der Verpackung werde man sich fokussieren.

Verband verteidigt sich

Gleichzeitig verteidigt man sich aber auch. Man sei sich nicht bewusst, dass es jemals beim Transport der Batterien zu einem Unfall gekommen sei, wenn diese gut verpackt waren. Ganz stimmt das wohl nicht. 113 Zwischenfälle zählte die amerikanische Luftfahrt-Sicherheitsbehörde FAA zwischen 1991 und 2010, die auf irgendeine Weise mit Lithium-Batterien zusammenhängen. Auch beim Absturz einer Boeing 747 von UPS im September 2010 wird vermutet, dass Batterien für ein Feuer an Bord und Rauchentwicklung im Cockpit verantwortlich waren. Das führte schließlich zum Kontrollverlust.

Mehr zum Thema

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Boeing 737 Max 7: Klein, aber mit viel Reichweite ausgestattet.

Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Flieger mit Boeing-Logo: Der Hersteller zahlt an Hinterbliebene.

Fluglinie aus Kamerun und Boeing streiten 30 Jahre nach Absturz um 179 Millionen Dollar

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack