Dreamliner-Produktion: Bald fliegt der Boeing-Jet in Pakistan.

Bestellung von PIABoeing überzeugt Pakistan vom Dreamliner

In einem Brief fordert Boeing die pakistanische Regierung auf, eine Bestellung von Boeing 777-300ER für die staatliche PIA Pakistan International Airlines in Dreamliner umzuwandeln. Offenbar hatte der Flugzeugbauer Erfolg.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Boeing geht den indirekten Weg. Zivilsparten-Chef Ray Conner wandte sich nicht an die Chefs von PIA Pakistan International Airlines, sondern an die Eigentümer der Fluggesellschaft. Er schrieb einen Brief an Premierminister Nawaz Sharif mit Kopie an Finanzminister Ishaq Dar. «Lieber Premierminister», beginnt das Schreiben vom 8. August 2016. Boeing habe seit den Sechzigerjahren eine enge Beziehung zur staatlichen Fluglinie. Denn diese habe fast jedes Modell einmal in der Flotte gehabt - von der 720 bis zur 777.

Dann schlägt Conner Sharif einen Deal für PIA vor. Man sehe eine gute Chance, die bestehende Bestellung für 5 Boeing 777-300ER in ein neueres Modell umzuwandeln. Er empfiehlt der Fluggesellschaft, Dreamliner anzuschaffen, wie der TV-Sender Dunya News berichtet. Man glaube, dass die Boeing 787 helfen würde, PIA wieder profitabel zu machen und erstklassigen Service auf Strecken nach Europa und Asien bieten zu können. «Wir haben in den letzten Monaten mit dem Management von PIA einen entsprechenden Plan ausgearbeitet», so Conner weiter.

Erstes Flugzeug schon 2017

Offenbar hatte Boeing damit Erfolg. Nach einer Sitzung des Managements gab eine für PIA zuständige Regierungskommission bekannt, dass man 8 Dreamliner kaufen werde. Das erste Flugzeug soll schon 2017 ausgeliefert werden. Für welches Modell der 787 sich PIA entschieden hat, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Es ist gleich ein doppelter Erfolg für Boeing. 8 Dreamliner kosten (Wenn man mit dem kleinsten und günstigsten Modell rechnet) mindestens 1,8 Milliarden Dollar. Die 5 777-300ER hätten nach Listenpreisen 1,6 Milliarden gekostet. Auf ihnen gibt es aber größere Rabatte als auf dem neuen Dreamliner. Zudem kann der amerikanische Hersteller die Produktion des Dreamliners wieder besser auslasten. Zuletzte kamen zuwenig Orders für das Langstreckenflugzeug herein.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Erholung bei Verkehrsflugzeugen braucht länger - Boeing startet vorerst kein neues Flugzeugprogramm

ticker-boeing-1

Boeing erhält weiteren Auftrag für Wartung von Apache-Hubschraubern

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

Video

united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack