Boeing 737-800 BCF in den Farben von China Postal Airlines: Das Programm steht kurz vor dem Start.

Converted FreightersBoeing setzt mit umgebauten 737 auf China

Die chinesische Post bestellt 10 in Frachter umgebaute Boeing 737-800. Der amerikanische Flugzeugbauer sieht in solchen Umwandlungen ein großes Potenzial.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Wachstum ist eindrücklich. In den letzten 20 Jahren expandierte der chinesische Markt für nationale Luftfrachttransporte um jährlich 9,9 Prozent. Ganz so hoch wird das Plus in Zukunft wegen der allgemeinen Konjunkturverlangsamung in der Volksrepublik nicht mehr sein. Gemäß einer Prognose von Boeing wird Chinas Inland-Luftfracht aber in den kommenden zwanzig Jahren immer noch 6,7 Prozent pro Jahr zulegen. Weltweit beträgt das Plus nur 4,7 Prozent.

Das ist Grund genug für Boeing, im Frachtmarkt stark auf China zu setzen. Der Hersteller plant den Start eines Programms zum Umbau von Passagiermaschinen des Typs 737-800 in Frachtflieger. Boeing Converted Freighters oder BCF heißen solche Jets, bei denen die Passagierkabinen entfernt, neue Türen angebracht und die Innenstruktur verstärkt werden. Bislang haben die Amerikaner 747-400 BCF und 767-300 BCF im Programm. Die Lancierung von 777-200ER BCF wird noch geprüft. Damit will man Frachtairlines eine günstige Alternative zu neuen Frachtjets wie der Boeing 747-8F, 767-300F oder 777F bieten.

Boeing 737-800 BCF bietet tiefere Betriebskosten

Noch wurde das Programm 737-800 BCF nicht offiziell gestartet. Doch es ist so gut wie sicher, dass Boeing den Schritt macht. Am Dienstag (15. Dezember) kaufte nämlich China Postal Airlines 10 Boeing 737-800BCF unter Vorbehalt des Programmstarts. «Die Flieger bringen uns tiefere Kerosinausgaben und tiefere Betriebskosten», so Airlinechef Yufeng Li in einer Medienmitteilung.

Daneben kauft China Postal Airlines 7 Boeing 757-200, die in Frachter umgebaut werden. Man spreche mit diversen anderen chinesischen Fluggesellschaften über die Boeing 737 BCF, so Boeing-Manager Rick Anderson.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 7: Klein, aber mit viel Reichweite ausgestattet.

Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Flieger mit Boeing-Logo: Der Hersteller zahlt an Hinterbliebene.

Fluglinie aus Kamerun und Boeing streiten 30 Jahre nach Absturz um 179 Millionen Dollar

Boeing-Saab T-7A Red Hawk Advanced Jet Trainer - transatlantische Wertarbeit für besseres Ernstfall-Training

Transatlantischer Trainingsjet mit Ambitionen und Hürden

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack