Die Airlines müssen sich bald sehr um neue Fachkräfte bemühen.

Das Piloten-Problem

Die Airlines bauen ihre Flotten rasant aus. Wenn sie wollen, dass jemand die Flugzeuge auch fliegt, müssen sie kräftig rekrutieren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

/p>

Mehr als eine Million neue Piloten und Techniker bis 2030 - Das ist der Bedarf, den der Flugzeughersteller Boeing den Fluglinien weltweit bis 2030 voraussagt. Das gab der Konzern an der Pariser Luftfahrtmesse bekannt. Das stelle für die Fluggesellschaften eine enorme Herausforderung dar. Rund 450000 neue Piloten werden laut der Prognose für kommerzielle Flüge gebraucht, bei den Technikern ist der Bedarf noch höher: 650000 von ihnen dürften die Fluggesellschaften bis 2030 benötigen. Pro Jahr wären das 23000 neue Piloten und 32500 Techniker.

"Das sind schon atemberaubende Zahlen", sagte Sherry Carbary, Vize-Präsidentin der Boeing Flight Services bei der Präsentation der Zahlen. Die Fluglinien müssten sich daran anpassen, indem sie in den Ausbau von Trainings, Ressourcen und Ausrüstung investieren. Die Branche müsse mit dem exponentiell wachsenden Bedarf an guten und motivierten Fachkräften Schritt halten.

Ruhestand und Flottenwachstum

Grund für das rasante Wachstum ist einerseits ein grosser Schub an Piloten, die bald in den Ruhestand gehen. Aber auch ein starkes Wachstum der weltweiten Flotte führt dazu. Schon an der Flugmesse zeichnet sich durch die Milliardenaufträge der Airlines an die Produzenten ab, dass sich die Anzahl der kommerziellen Flieger weltweit massiv vergrössern wird.

Hier räumte bisher vor allem Boeing-Konkurrent Airbus ab: Einen Rekordauftrag nach dem anderen verkündete die EADS-Tochter schon in den ersten zwei Messetagen. Mit mehr als 700 bestellten Maschinen räumte der Konzern den Löwenanteil der Deals in Paris ab. Boeing konnte bis Donnerstag Abend (23. Juni) lediglich 126 Bestellte Jets vermelden. Trotzdem sehen die Amerikaner einen massiv wachsenden Bedarf an Jets: Boeing prognostiziert, dass weltweit rund 40000 neue Flugzeuge den Dienst antreten werden - und die muss ja auch jemand fliegen.

Video

Flugzeuge am Wilson Airport: 41 Flugzeuge um den Flughafen sind zu hoch und sollen abgerissen werden.
Flughafen Nairobi-Wilson
Rund um Kenias wichtigsten Inlandsflughafen sind in den vergangenen Jahren Dutzende Gebäude entstanden, die den Luftraum verletzen. Der Senat fordert nun den Abriss, die Regierung will lieber die Flugrouten zum Flughafen Nairobi-Wilson ändern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies