Lot-Dreamliner- Die Polen fühlen sich benachteiligt

B787: Keine Gleichbehandlung

Der Dreamliner kann bald wieder abheben. Doch nicht alle Fluggesellschaften kommen gleich schnell an die Reihe mit den Reparaturen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Ich hätte mir nicht gedacht, dass wir so behandelt werden», beschwert sich Lot-Chef Sebastian Mikosz. Die polnische Nationalairline ist einer der kleinsten Dreamliner-Kunden und fühlt sich nun gegenüber den größeren benachteiligt. «Unsere großen Wettbewerber wie etwa Qatar werden wohl vor uns wieder mit dem Dreamliner abheben, das ist bitter», fügt er gegenüber der Wirtschaftszeitung The Wall Street Journal an. Seit Mitte Januar steht die weltweite Flotte an Dreamlinern wegen technischer Probleme am Boden. Vergangenen Freitag nun akzeptierte die amerikanische Aufsichtsbehörde FAA die Lösungsvorschläge Boeings zur Behebung der Probleme mit den Batterien des Hilfsaggregates. Am Montag (22.April) zog auch die europäische Easa nach.

Zwar ist die Boeing B787 damit wieder bereit abzuheben. Doch dennoch heißt das nicht, dass sofort wieder sämtliche Flugzeuge starten können. Wann genau es soweit ist, unterscheidet sich von Airline zu Airline, von Land zu Land. Denn auch deren Vorschriften und Sicherheitsansprüche müssen erfüllt werden. Laut einer Mitteilung von Boeing werde man die Dreamliner in der Reihenfolge reparieren, in der man die Maschinen auch ausgeliefert hatte. Die beiden größten japanischen Airlines, Japan Airlines und All Nippon Airways haben denn auch schon begonnen, die Batterien auszutauschen.

Feste Reihenfolge

Doch gerade in Japan sind die Anforderungen an Sicherheitstests besonders hoch. Mehrere und ausgedehnte Testflüge und andere zusätzliche Vorschriften könnten nötig sein, bevor die japanischen B787 wieder abheben. In den lokalen Medien munkelt man schon länger, dass die Behörden noch strengere Auflagen verlangen als die amerikanische FAA. In der Branche geht man daher davon aus, dass die Dreamliner von ANA und JAL nicht vor Juni wieder abheben.

Qatar Airways plant einen Start der fünf Dreamliner schon Anfang Mai, teilte Airline-Chef Akbar Al Baker mit. United Airlines rechnet mit Ende Mai. Lot plant mit einem Neustart im Juni. Air India erwartet eine Wiederaufnahme der Flüge mit den Dreamlinern Mitte Mai.

Mehr zum Thema

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023

Boeing mustert letzten Dreamliner-Testflieger aus

Boeing 787: Norse Atlantic Airways setzt ganz auf den Dreamliner.

In Hunderten Boeing 787 müssen Waschbecken umgebaut werden - um Schäden zu vermeiden

Bildschirmfoto 2026-02-02 um 163343

Boeing 787 von Air India außer Betrieb genommen - Probleme mit dem Treibstoffschalter

Dreamliner -VT-ANB vor der Auslieferung 2014: Das Flugzeug hatte immer wieder Probleme.

Verunglückte Boeing 787 von Air India machte seit Jahren Probleme

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg