Der Dreamliner: Stromlinienförmig oder ein fliegender Fisch?

Wie hässlich ist der Dreamliner?

Jeder Shootingstar muss wohl mit Kritik umgehen können – auch der Dreamliner von Boeing. Kritiker finden ihn einfach nicht schön genug.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ein Problem scheint die Heckflosse des Dreamliners zu sein. Im Internet tauchen bei Flugzeugästheten Beschwerden auf, dass das Leitwerk zu klein sei. So etwa von Pilot und Blogger Patrick Smith: «Haben Sie sich das Heck schon einmal angeschaut?» schreibt er entrüstet in seiner Kolumne. Die Schönheit eines Fliegers sei definiert durch das Design von Nase und Heckflosse. Und da versage Boeing mit seiner B787. Die Heckflosse sei viel zu klein. Das gebe dem Jet ein fischähnliches Aussehen – und wer wolle sich schon mit einem Fisch in 11'000 Metern Höhe bewegen?

Gegen Boeings B747 versage der neue Star auf der ganzen Linie. Der neue Jumbo sei eine Schönheit von vorne bis hinten. Wunderschöne Nase, «ein sexy Heck», so Smith. Viele Flugzeugfans sehen das ähnlich wie der bekannte Blogger: Die 747 ist für die meisten von ihnen «das Schönste, was gerade am Himmel fliegt». Die 787 kommt daneben schlecht weg. Den Namen Dreamliner habe der Jet nun wirklich nicht verdient, findet ein Autor in einem Forum von Flightglobal. Nur weil der Flieger aus Verbundwerkstoffen gebaut sei, sei er noch nichts besonderes. «Außerdem ist die 787 hässlich», so der Autor. Ein anderer vergleicht den Dreamliner mit einem Flugzeug, das für eine Cartoonverfilmung gebaut worden ist.

Auch der Name eine Fehlentscheidung

Ein Trost für alle Dreamliner-Fans: Der Airbus-Vorzeigeflieger A380 kommt noch schlechter weg als der Dreamliner - sowohl bei Smith als auch in den Foren der Flugfans. Der Superjumbo sehe aus wie ein gigantischer Guppy mit Fenstern, so ein Aviatikfan. Es sei verstörend, dass etwas, das so sehr wie ein Wal aussehe, tatsächlich abheben kann. Auch Smith zeigt sich etwas irritiert vom A380, wenn auch auf recht poetische Weise: Das Problem sei die Nase des Fliegers, oder eher der Kopf. Der Jumbo habe etwas zu menschenähnliches - «wie ein Flugzeug, dem ein Chromosom fehlt.»

Außerdem kritisiert Smith die Namensfindung bei den neuen Shootingstars. Er sei generell gegen Nummern. Aber auch der Dreamliner sei ein Fehlgriff. Der Name mute zu ätherisch an, zu weltfremd. Man wolle ja nicht in einem vor sich in wabernden und einnickenden Etwas transportiert werden.Doch mit diesem Namen hat die 787 noch einigermaßen Glück gehabt. Oder wären Global Cruiser, Stratoclimber oder eLiner besser? Dabei kommen einem wohl eher Actionfilme oder Staubsauger in den Sinn. Doch diese Namen waren bei Boeing tatsächlich in der engen Auswahl, bevor man sich für den Dreamliner entschied.

Was halten Sie von der Kritik an der B787? Sieht der Dreamliner wirklich aus wie ein Fisch? Und: Ist der Name wirklich so schlimm? Tragen Sie Ihre Meinung unten als Kommentar ein.

Mehr zum Thema

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil