Eingesaugter Container bei Japan Airlines 2009: Triebwerke saugen eine Tonne Luft pro Sekunde an.

Triebwerk saugt Frachtcontainer ein

Eine Boeing 777 verschluckte in Singapur einen Container. Der Vorfall zeigt, wie gefährlich Triebwerke sind. Auch Menschen wurden schon ihre Opfer.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Boeing 777-200ER von Singapore Airlines war vergangenen Donnerstag (19. Dezember) eben aus Mumbai angekommen. Die Piloten von Flug SQ421 parkten die Maschine am Gate des Flughafens Singapur Changi, die Passagiere machten sich schon daran auszusteigen. Dann passierte es. Das rechte Triebwerk kam einem in der Nähe abgestellten leeren Frachtcontainer zu nahe. Zuerst ruckelte das Aluminiumgehäuse nur wenig, dann wurde es vom Motor verschluckt. Niemandem ist dabei etwas passiert. Ausser wohl dem Triebwerk. Denn es verschluckte den rund 150 Kilo wiegenden Container gleich vollständig. Solche Vorfälle können mitunter teure Schäden verursachen. Derzeit wird die B777 in der Werft von Singapore Airlines untersucht.

Der Zwischenfall zeigt auch, wie kräftig Triebwerke sind und wie gefährlich sie deshalb sein können. Bei modernen Flugzeugen saugen sie pro Sekunde über eine Tonne Luft an. Deshalb ist es hochriskant, Gegenstände zu nahe neben sie zu stellen. Das zeigte sich auch 2009 in Los Angeles. Ein Triebwerk einer Boeing 747-400 von Japan Airlines saugte damals am Flughafen LAX ebenfalls einen leeren Frachtcontainer ein. Nur blieb der anders als im aktuellen Fall stecken, ohne in den Fan zu gelangen.

Doch auch Menschen können Triebwerk gefährlich werden. 2006 wurde ein Mechaniker am Flughafen von El Paso von einem laufenden Triebwerk einer Boeing 737 von Continental erwischt und eingesaugt. Er verstarb umgehend. 2011 wurde ein Ingenieur in Neuseeland bei einem Testlauf von einem abmontierten Motor erfasst und starb. Fast schon legendär ist der Zwischenfall vom Februar 1991 auf dem amerikanischen Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt. Soldat John Bridget wurde damals vom Triebwerk einer Grumman A-6 Intruder eingesaugt. Der junge Mann überlebte wie durch ein Wunder.

Mehr zum Thema

Boeing 777 der Swiss: Hat das Modell bald standardmäßig mehr Sitze in der Kabine?

Boeing will mehr Sitze in die Triple Seven bauen

Iran: Das Land braucht bis zu 500 neue Flugzeuge.

Iranische Airlines bestellen Boeing 737 und 777

Airbus A350: Das Modell kommt bis anhin 14.350 Kilometer weit.

Kommt bald der zweistöckige Airbus A350?

Flieger von El Al: Diskriminiert die Airline?

Gebrauchte Boeing 777 im Sonderschlussverkauf

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil