Spektakuläre LandungenBöen machen Jets in Amsterdam zu schaffen

Flieger von Easyjet, Etihad, KLM, Ryanair, Swiss und Transavia kämpften am Sonntag bei der Landung in Amsterdam mit heftigen Winden. Es kam zu mehreren Landungsabbrüchen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Auf Flug LX728 von Sonntag (20. November) dürften einige Passagiere die Spucktüte in ihrer Sitztasche ausnahmsweise nicht nur für Restmüll genutzt haben, sondern auch für ihren Mageninhalt. Die Landung des Airbus A320-200 von Swiss in Amsterdam Schiphol war ziemlich unruhig. Über den Flughafen fegten am frühen Nachmittag Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 87 Kilometern pro Stunde. Auch Scherwinde wurden gemeldet.

Und so hatte der A320 bei der Landung wie viele andere Maschinen seine Mühe. Um 14:15 Uhr befand er sich im finalen Anflug. Die Piloten führten das Standard-Prozedere für Landungen bei starken Seitenwinden durch – das so genannte Cross Wind Landing. Am Anfang schien das auch gut zu gehen. Das Hauptfahrwerk hatte sogar bereits die Piste berührt. Doch da entschloss sich die Cockpitcrew plötzlich noch für einen Durchstart.

Sieben Abbrüche in einer Stunde

Cross Wind Landings werden von Piloten in ihrer Ausbildung ausführlich geübt. Bei vielen Fluggesellschaften setzen sie das Flugzeug dabei schräg auf. Es zieht sich danach durch die Vorwärtsbewegung fast von allein wieder gerade. Das Verfahren gilt für Passagiere als angenehmer. Bei einer anderen Variante fliegt man ebenfalls schräg an, korrigiert aber vor dem Aufsetzen mittels Seitenruder.

Nicht nur der A320 von Swiss hatte mit den schwierigen Verhältnissen in Amsterdam Mühe. Innerhalb von einer Stunde gab es in Amsterdam Schiphol sieben Landungsabbrüche, zwei Durchstarts und eine Umleitung. Betroffen waren Flieger von Easyjet, Etihad, KLM, Ryanair und Transavia.

Aufnahmen von Amsterdam Schiphol am Sonntag sehen Sie in der oben stehenden Videogalerie.

Mehr zum Thema

ticker lufthansa group

Lufthansa Group verlängert Flugstopp zu vielen Zielen in Nahost

Flieger von Helvetic Airways und Swiss: Die Schweizer Lufthansa-Tochter braucht Hilfe

Swiss baut Wet-Lease im Sommer widerwillig auf 27 Flugzeuge aus

ticker-swiss

Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten sieht Handlungsbedarf bei Arbeitsbedingungen von Swiss

ticker-swiss

Swiss verdient deutlich weniger und kündigt Sparprogramm an

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack