Embraer von BMI Regional: Ziele in Europa.

BMI Regional muss laufen lernen

Seit der Unabhängigkeit muss sich die britische BMI Regional neu erfinden. Dazu gehört künftig vielleicht auch ein neuer-ater Name.

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Für das Management ist jetzt alles anders. Seit Ende letzten Jahres ist BMI Regional ganz auf sich alleine gestellt. Statt im Verbunde mit der ehemaligen Schwester BMI British Midland International ist die Fluglinie nun alleine im knallharten europäischen Markt für regionale Flüge unterwegs. Innerhalb weniger Monate musste sie zudem neue Verwaltungsebenen aufbauen, denn die meisten der rückwärtigen Bereiche wurden bislang von British Midland erledigt. Nach dem Verkauf durch Lufthansa vergangenen Frühjahr ging BMI British Midland an die British-Airways- und Iberia-Mutter IAG und wurde als eigenständiges Unternehmen aufgelöst. BMI Regional dagegen wurde von der schottischen Sector Aviation Holdings gekauft.

BMI Regional baute in den letzten Monaten ein eigenes Buchungssystem auf, ein eigenes Callcenter und einen eigenen Hauptsitz am East Midlands Airport zwischen Nottingham, Derby und Leicester. Und die Fluggesellschaft wechselte ihren Iata-Code vom ehemaligen gemeinsamen BD zu BM.

Flotte von 18 Flugzeugen

In ihrer Strategie will sich BMI Regional weiterhin auf kleinere britische Airports konzentrieren, von wo aus inländische Ziele und Städte in Europa angesteuert werden. «Die Zusammenarbeit mit Regionalflughäfen eröffnet den Kunden riesige Chancen, so etwa einfacheres Parken, schnelleres Check-in und ganz einfach kaum verstopfte Flughäfen», wie das Management schreibt. BMI Regional betreibt eine Flotte von 18 Embraer 135 und 145. Damit fliegt die Airline 24 Ziele in acht Ländern an.

Dennoch überlegt sich das Management, das Regional im Namen fallen zu lassen. Denn die Markenrechte an allen British-Midlands-Varianten gehören seit kurzem ganz BMI Regional. «Wir prüfen das, diese Option besteht» sagte diese Woche Geschäftsführer Cathal O’Connell gegenüber den Medien.

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