Produktion bei Boeing

Billiger, leichter, bequemer

Mit einem neuen Werkstoff will der Aluminiumgigant Alcoa den Flugzeugbau aufmischen. Und auch Passagiere sollen davon profitieren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

/p>

Eine neue Legierung aus Aluminium und Lithium soll das Fliegen für alle Beteiligten angenehmer machen. Zehn Jahre hat man beim Aluminiumhersteller Alcoa an dem Werkstoff gearbeitet, der Aluminium wieder attraktiver für die Flugzeugbauer machen soll: Rund zehn Prozent leichter sollen Flugzeuge, die mit dem neuen Werkstoff hergestellt werden sein - ein Vorteil gegenüber etwa anderen metallischen Verbundwerkstoffen.

Denn leichtere Flugzeuge verbrauchen weniger Treibstoff Und das ist bei den steigenden Rohstoffpreisen ein entscheidender Faktor und damit ein Wettbewerbsvorteil für Alcoa. Bis zu zwölf Prozent mehr Effizienz beim Spritverbrauch könne man erreichen, wenn man sich für die neue Legierung entscheidet, heisst es bei Alcoa.

Angenehmeres Reiseerlebnis

Aber auch für die Passagiere verspricht Alcoa Vorteile. Flugzeuge aus dem neuen Material hätten in der Kabine eine höhere Luftfeuchtigkeit, grössere Fenster und ein angenehmeren Kabinendruck.

Trotz des geringeren Gewichts würden weder die Stabilität, die Widerstandsfähigkeit noch die Korrosionsbeständigkeit leiden.

Der Schritt von Alcoa kommt zur richtigen Zeit: Zuletzt hatte man sich Sorgen gemacht, weil immer mehr Flugzeugbauer, allen voran Airbus und Boeing, sich für Verbundwerkstoffe statt für Alu entschieden.

Durch den neuen Werkstoff ist Alcoa wieder mit in der Auswahl dabei, wenn die Unternehmen sich für die Materialien ihrer neuen Produkte entscheiden. Bisher hat allerdings noch kein Flugzegbauer bekanntgegeben, den Werkstoff zu verwenden.

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies