Zusammen mit TF-ARH stehen die Jumbo-Jets am Flughafen von Kuala Lumpur seit Jahren herum.

MalaysiaBesitzer der verwaisten Boeing 747 meldet sich

Es war die kurioseste Meldung der Woche: Am Flughafen Kuala Lumpur stehen drei verwaiste Boeing 747 herum. Nun hat sich der Besitzer gemeldet. Er ist ziemlich verwirrt.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Als Blue Peterson am Morgen des 7. Dezember kurz nach dem Aufstehen die Nachrichten hörte, war er mit einem Schlag hellwach. «Würde der Besitzer der drei Boeing 747 am Kuala Lumpur International Airport sich bitte melden», las er. «Jemand hat drei Boeing 747 einfach am Flughafen vergessen», sah er auf CNN. Der Flughafen hatte in einer Mitteilung öffentlich nach dem Besitzer der Flieger gesucht. Das Kuriose: Die drei Jumbo Jets gehören Peterson und seiner Firma Swift Air Cargo aus Kuala Lumpur.

Unverzüglich gab die Firma daraufhin eine Pressemitteilung heraus. «Unser Management war entsetzt, als wir die Nachrichten sahen», heißt es in dem Schreiben. «Wir haben ganz bestimmt nicht vergessen, dass wir drei Boeing 747 am Kuala Lumpur International Airport stehen haben», geht es weiter.

Sämtliche Papiere präsentiert

Man habe sämtliche Papiere, die beweisen, dass Swift Air Cargo Besitzer der Flieger ist, auch dem Flughafen gezeigt und befinde sich eigentlich in Kontakt mit der Betreiberfirma Malaysia Airports Holdings. «Daher können wir uns beim besten Willen nicht erklären, wie es sein kann, dass sie alles versucht haben soll, um die Besitzer der Flieger zu finden.»

Das letzte Treffen mit den Flughafenbetreibern habe am 12. Oktober stattgefunden. Seither habe man schriftlich korrespondiert, ein weiteres Meeting stand kurz bevor. «Stattdessen hieß es plötzlich, dass drei einsame Boeing 747 am Flughafen herumstehen.» Man habe nun Anwälte eingeschaltet, um die Sache zu regeln.

Airline ist noch nicht gestartet

Swift Air Cargo hat den Betrieb noch nicht aufgenommen. Auf der Webseite heißt es nur, dass die Boeing 747 bald den Betrieb aufnehmen werden. Aus Fernost werde man Ziele in Afrika und Südamerika anfliegen. Zehn Jahre habe man am Aufbau von Swift Air Cargo gearbeitet und man sei überzeugt, dass man eine starke Nische für sein Angebot gefunden habe. Um diese zu füllen, muss Peterson mit seiner Firma aber erst einmal das Jumbo-Problem lösen.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 7: Klein, aber mit viel Reichweite ausgestattet.

Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Flieger mit Boeing-Logo: Der Hersteller zahlt an Hinterbliebene.

Fluglinie aus Kamerun und Boeing streiten 30 Jahre nach Absturz um 179 Millionen Dollar

Boeing-Saab T-7A Red Hawk Advanced Jet Trainer - transatlantische Wertarbeit für besseres Ernstfall-Training

Transatlantischer Trainingsjet mit Ambitionen und Hürden

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil