Embraer ERJ 135 von BMI Regional: Die Airline fliegt neu ab Bern.

Flug auf Paradestrecke ab BernBMI greift Skywork frontal an

Die britische Regionalfluggesellschaft BMI Regional verbindet künftig Bern mit München. Es ist die Rennstrecke von Lokalmatadorin Skywork Airlines.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die britische BMI Regional entdeckt die Schweiz. Schon ab kommendem Sommerflugplan wird sie Flüge ab Bern anbieten. Das kündigt die Fluglinie in einer Einladung zu einer Pressekonferenz an. Das wird eine Konkurrentin ziemlich ärgern: Skywork Airlines. Bern ist Basis der Schweizer Regionalairline. Sie besass dort bislang ein Quasi-Monopol.

Doch es kommt noch dicker für die Eidgenossen, wie Recherchen von aeroTELEGRAPH zeigen. BMI will genau mit der Paradestrecke von Skywork starten, mit der Route von Bern nach München. Der erste Flug von BMI wird morgens um 6:55 Uhr in München los fliegen. BM1711 wird um 8:00 Uhr in der Schweizer Hauptstadt ankommen. Zurück geht es von Bern um 8:30. Ankunft in der Bayern-Metropole ist um 9.30 Uhr.

Skywork kommt unter Druck

Skywork fliegt bislang zwei Mal täglich - um 6:30 Uhr und 16:40 Uhr – ab Bern nach München. BMI bietet ab dem 29. März sogar drei tägliche Frequenzen zwischen Bern und München an (neben 8:30 Uhr auch 12:15 Uhr und 20:40 Uhr). Damit gäbe es dann fünf tägliche Flüge ab Bern - einem Flughafen mit kleinem Einzugsgebiet. Ein Preiskampf ist die logische Konsequenz.

Verliert Skywork auf zentralen Strecken das Monopol wird es für die Airline schwierig. Wenn ein Konkurrent käme «und dieselben Strecken wie wir fliegen würde und das für 20 Franken weniger pro Ticket - dann hätten wir ein Problem» meine Geschäftsführer Martin Inäbnit kürzlich in einem Interview mit der Schweizer Handelszeitung. Eine Sprecherin der Airline ergänzt gegenüber aeroTELEGRAPH: «Wir begrüssen es, wenn andere Airlines ab Bern operieren. Dies steigert die Attraktivität des Flughafens. Beim relativ kleinen Passagier-Potenzial im Grossraum Bern ist es aber unklug, wenn sich zwei Fluggesellschaften auf derselben Strecke konkurrieren.»

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier