Flieger von Beond: So soll er aussehen.

BeondLuxusairline will von München, Zürich und Wien auf die Malediven

Aus Arabesque wird Beond: Unter diesem Namen wird die Business-Class-Airline mit Airbus A321 Neo abheben. Zentrum des Netzwerks sind die Malediven - auch mit Routen nach Europa.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In einen Airbus A321 Neo passen in Zwei-Klassen-Bestuhlung normalerweise 180 bis 220 Fluggäste. Eine neue Airline namens Beond, bisher unter dem Projektnamen Arabesque bekannt, will dagegen nur 68 Reisende in ihren A321 Neo transportieren - alle in der Business Class. Das sind nochmal acht Sitze weniger, als die französische La Compagnie in ihren A321 Neo bietet, die ebenfalls auf ein reines Business-Class-Angebot setzt.

Derzeit sucht Beond Cockpitpersonal für Dubai und Male. Dabei werden die Malediven zum Zentrum des Netzwerkes, wo die Airline ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen Air Operator Certificate oder kurz AOC) beantragt. «Der erste kommerzielle Flug wird in der ersten Jahreshälfte 2023 stattfinden», so das Unternehmen gegenüber aeroTELEGRAPH.

Verschiedene A321-Varianten eingeplant

Dabei sei Dubai nur eines von anfänglich acht bis zehn Zielen, die in bis zu sieben Stunden erreichbar seien, so Beond. Weitere befänden sich etwa in Saudi-Arabien, China und Indien.

Die ersten Jets sollen im ersten Quartal 2023 eintreffen. «Die ersten zwei bis drei Flugzeuge werden A321 Ceo mit Zusatztank sein», erklärt die Airline. «Der erste A321 Neo kommt Ende des ersten Halbjahres 2023 hinzu.» Gegen Ende des dritten Quartals würden auch A321 LR folgen. Insgesamt will man bis Ende 2023 etwa sieben bis acht Jets haben.

München, Zürich und Wien noch 2023

Mit München, Zürich, Wien, Paris und Mailand sollen vorerst auch fünf Ziele in Europa mit Male verbunden werden. «Der A321 LR ist in unserer Konfiguration leicht und treibstoffeffizient und bietet uns genügend Reichweite, um nach München, Wien, Zürich und zu weiteren Punkten in Europa zu gelangen», so Beond. «Unser Ziel ist es, sie bis zum Ende des kommenden Sommerflugplans 2023 in unser Netz aufzunehmen.»

Später sollen auch A321 XLR zur Flotte stoßen. «Der XLR wird unsere Reichweite noch etwas erweitern und uns erlauben, nonstop Märkte wie Großbritannien oder Spanien zu bedienen», erklärt das Unternehmen. Airbus wird den Flieger aber erst 2024 erstausliefern.



Vorschau auf die Sitze vom Hersteller Optimares. Bild: Beond

Ehemaliger Chef von Estonian Air

Die 68 Sitze werden in 2-2-Konfiguration stehen, alle zu einer Klasse gehören und sich in flache Betten verwandeln lassen. Dennoch wird es drei Buchungsklassen geben, die sich allerdings nur beim Angebot am Boden und den Ticketkonditionen unterscheiden.

Die Fluglinie wird geleitet von den drei Gründern: Airline-Chef Tero Taskila, früher Chef von Estonian Air; Strategiechef Max Nilov, zuletzt im Verkauf und Marketing von Boeing tätig; Kommerzchef Sascha Feuerherd, in der Vergangenheit beim Airline-Dachverband Iata beschäftigt. Für den Aufbau von Beond auf den Malediven hat sich Arabesque/Beond mit dem dortigen Mischkonzern Simdi Group zusammengetan.

Mehr zum Thema

Airbus A321 LR: Flugzeug der Wahl für Arabesque.

Luxusairline startet mit zwei gemieteten A321 Neo

Airbus A321 Neo: Auf dieses Modell will Arabesque setzen.

Arabische Luxus-Airline will mit Airbus A321 Neo starten

Airbus meldet weitere Verzögerung beim A321 XLR

Airbus meldet weitere Verzögerung beim A321 XLR

Der erste Vertiport von Dubai: Liegt direkt am Dubai International Airport.

So sollen Dubais erste Flugtaxis funktionieren

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil