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Nordirland

Belfast steht ohne USA-Flüge da

Ab der nordirischen Hauptstadt gibt es seit ein paar Tagen keine Flüge mehr in die USA. Flughafen und Regierung arbeiten hart daran, das zu ändern.

Belfast Airport

Flughafen Belfast: Keine USA-Flüge mehr.

Dutzende Millionen Menschen in den USA haben irische Wurzeln – und daher auch noch Familie auf der Insel, sowohl in Irland als auch in Nordirland. Im zu Großbritannien gehörenden nördlichen Teil der Insel sind viele Einwohner nun enttäuscht: Ab der Hauptstadt Belfast gibt es keine direkten Flüge mehr in die USA. Am 9. Januar hob mit United-Airlines-Flug UA76 nach New York der vorerst letzte Flug in die Vereinigten Staaten ab.

Den Flug hat United Aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt, so die Airline. Die Regierung hatte versucht, United durch Subventionen in Höhe von neun Millionen Pfund zu halten. Doch das wäre nicht mit EU-Recht vereinbar gewesen. «Die USA sind definitiv ein guter Markt. Es ist enttäuschend, dass United uns verlässt», so Graham Keddie, Chef des Belfast International Airport, zur Zeitung Belfast Telegraph.

Norwegian interessiert

Er gibt die Hoffnung aber nicht auf. Man arbeite gemeinsam mit der Regierung daran, ein großes Langstreckenprojekt nach Belfast zu bringen. Es soll schon bald neue und dringend gebrauchte Destinationen eröffnen. Zudem soll eine Air Routes Task Force sich noch intensiver darum kümmern, bestätigte die Regierung.

Auch die New-York-Strecke ist offenbar noch nicht verloren. Man befinde sich in Gesprächen mit mehreren Airlines, die interessiert seien, die Route zu bedienen, so eine Flughafensprecherin zur Zeitung. Unter anderem die norwegische Billigairline Norwegian soll daran interessiert sein, ab Belfast zu fliegen. Norwegian baut derzeit ihre USA-Strecken stark aus, nachdem die irische Tochterfirma von der US-Regierung die Erlaubnis dafür erhalten hat.



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