Irkut MS-21: Erhält immer mehr russische Teile.

Kooperation mit RusslandBelarus soll bei Irkut MS-21 und Co. mithelfen

Die beiden Nachbarstaaten wollen im Flugzeugbau zusammenarbeiten. Belarus soll Russland helfen, von westlichen Lieferanten unabhängiger zu werden - bei Irkut MS-21, Superjet 100 und Ilyushin Il-114-300.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Auf dem Höhepunkt der Krise erhielt Alexander Lukashenko Hilfe aus Moskau. Während die belarusische Bevölkerung zu Zehntausenden gegen den Diktator demonstrierte, überwies der russische Präsident Vladimir Putin 1,5 Milliarden Dollar an Wirtschaftshilfe an die Regierung des Nachbarlandes. Und er gab bekannt, notfalls auch mit Truppen dafür zu sorgen, dass im kleinen Nachbarstaat wieder Ruhe einkehrt.

Jetzt soll Belarus Russland helfen. Der belarusische Verkehrsminister Alexei Avramenko und der russische Industrieminister Denis Manturov haben sich am Mittwoch (12. Januar) getroffen und Maßnahmen zur «Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit im zivilen Flugzeugbau» erörtert, wie es vom Ministerium für Industrie und Handel der Russischen Föderation heißt. Es gehe um Ersatz von Importen.

Russische Flügel, russische Triebwerke

Hintergrund ist, dass Russland sich von westlichen Herstellern abnabeln will. So arbeitet die russische Flugzeugbauindustrie aktuell daran, den Superjet 100 bis 2024 vollständig russisch zu machen. Ende Dezember absolvierte ein Prototyp des Kurz- und Mittelstreckenfliegers Irkut MS-21 mit Flügeln aus inländischen Verbundwerkstoffen seinen Jungfernflug. Gleichzeitig arbeitet Triebwerksbauer Aviadvigatel an den heimischen Motoren PD-14 (MS-21) und PD-8 (Superjet).

Der Wunsch nach Autarkie ist nicht alleine vom Kreml gesteuert. Die USA haben Lieferungen von vielen Bauteilen an Russland eingeschränkt. Daher ist die russische Industrie gezwungen, sich nach Alternativen umzusehen. Dies gilt umso mehr, als dass mit einer möglichen Eskalation in der Ukraine gigantische neue Sanktionen drohen würden.

Kreml: Große Nachfrage in Eurasien

Belarus und Russland arbeiteten bereits erfolgreich zusammen, heißt es. Das Ministerium für Industrie und Handel nennt als Beispiel den Wasserbomber Beriev Be-200. Er enthalte rund 60 Bauteile aus dem Nachbarland.

Es gebe in der Eurasischen Wirtschaftsunion, die Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Russland umfasst - eine große Nachfrage nach russischen Flugzeugen, so Manturov. Daher könne eine Zusammenarbeit beiden Seiten dienen. Konkret soll Belarus Teile für die Irkut MS-21, den Superjet 100 und Ilyushin Il-114-300 entwickeln und bauen.

Mehr zum Thema

Die Irkut MS-21 ist nochmals ein Stück russischer geworden

Die Irkut MS-21 ist nochmals ein Stück russischer geworden

So far, most parts for the Superjet come fro abroad.

So soll der Superjet russischer werden

Blick auf den ersten PD-35-Prototyp: Die Tests haben begonnen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Russlands Supertriebwerk

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies