Boeing 757 von Belair im Jahr 2007: Die neue Flotte besteht aus Airbus A320.

Ehemalige Air-Berlin-TochterBelair verschiebt den Neustart

Eigentlich sollten die Airbus A320 der Schweizer Airline im Sommer wieder abheben. Nun hat Belair den Starttermin kurzfristig verschoben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es war knapp. Belair ging kurz vor Weihnachten das Geld aus. Zwei Wochen später konnte die Schweizer Air-Berlin-Tochter aber in letzter Minute einen neuen Investor präsentieren. Die Beteiligungsgesellschaft SBC Restrukturierung und Investments aus Düsseldorf kaufte im Januar die Fluggesellschaft. Im Hochsommer 2018 sollte Belair wieder starten.

Dazu kommt es nicht. «Der Zeitpunkt zur Wiederaufnahme des Flugbetriebes wird sich verschieben», schreibt Geschäftsführer Michael Hövel in einem Brief an die Mitarbeiter. Nun rechnet er mit «voraussichtlich Herbst 2018». Das sei bedauerlich, habe aber auch Vorteile, meint der Manager. «Wir können jetzt mit erheblich weniger Druck und Stress unseren zukünftigen Flugbetrieb aufbauen.»

«Unerwartete Entwicklungen»

Als Begründung nennt Hövel Veränderungen bei einem Kunden. Es hätten sich unerwartete Entwicklungen bei der Umsetzung eines Wet-Lease-Vetrages ergeben, so der Belair-Chef. Welcher Kunde das ist, sagt er nicht. Im Gespräch hatte die Airline unter anderem mit Condor, gestanden. Zu einem Deal kam es aber bisher nicht.

Die neue Belair will Flugdienste für andere Airlines anbieten und im Chartermarkt mit Basis Zürich aktiv werden, hauptsächlich im europäischen und nordafrikanischen Streckennetz, wie es in einer Stellenausschreibung heißt. Als Flotte sind zuerst drei, später vier Airbus A320 vorgesehen. Air Berlin hatte zuvor beschlossen, den Flugbetrieb der Schweizer Tochter Ende Oktober 2017 einzustellen.

Hart für interessierte Mitarbeiter

Bitter ist das für die ehemaligen Belair-Angestellten, die beim Neustart mitmachen wollten. Unter Air-Berlin-Ägide erlebten sie zuletzt ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst hieß es, im Frühjahr 2017 sei Schluss, dann mussten sie doch noch weiter fliegen. «Wir sind uns darüber im klaren, dass dies für alle von Euch eine große Enttäuschung darstellt», schreibt Hövel deshalb, «und für einige auch ein Problem verursacht.»

Mehr zum Thema

Boeing 767 der ehemaligen Balair: Der Traumname der neuen Besitzer von Belair.

Neues Leben für Belair

Flughafen Mönchengladbach: Wirkt ruhig - ist aber ganz schön geschäftig.

Einst Grasfeld, dann Air Berlins Düsseldorf-Alternative und heute Innovationslabor

Flugzeug von Condor in Wien: Hier brummt das Geschäft.

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

Video

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin