Strahlen für Nepals neue Fluglinie: BB Airways startete im Oktober.

Neue Fluglinie für Nepal

Ein einstiger Tellerwäscher gründet eine neue Fluglinie im Himalaya-Staat. Sie will nach Zielen in Asien bald auch Städte in Europa anfliegen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es ist ein ungewöhnliches Paar. Auf der linken Seite der Werbeaufnahme steht die 24-jährige Schönheitskönigin Shristi Shrestha, die 2012 zur Miss Nepal gewählt wurde, in noblen weißen Stoff gehüllt. Rechts von ihr steht die 41-jährige Ani Choying Drolma, eine buddhistische Nonne und Sängerin religiöser Gesänge, in ihrem traditionellen dunkelroten Gewand. Bhatta Bhaban wählte die beiden Frauen zu Markenbotschafterinnen für sein neustes Projekt. Der nepalesische Unternehmer lancierte Mitte Oktober BB Airways. Es ist erst die zweite Fluggesellschaft nach der staatlichen Nepal Airlines, welche internationale Ziele abdeckt. Mit einer Boeing B757-200 fliegt sie nun vier Mal wöchentlich von Kathmandu nach Kuala Lumpur, drei Mal steht Hongkong auf dem Flugplan.

Doch BB Airways will ihr Netz rasch erweitern. Mit sieben Ländern schloss sie bereits Abkommen. Flüge nach Bangkok, Delhi, Doha, Singapur und Tokio sollen deshalb bald auch schon angeboten werden. «Wir sehen viel ungenutztes Potenzial», schreibt Bhaban. Dafür will das Unternehmen bald eine weitere B757 kaufen. BB Airways plant jedoch die Flotte auch mit zwei B767 zu erweitern, um damit mittelfristig Ziele in Europa und Australien anzufliegen. Sein Geld machte der Airline-Unternehmer in Japan. Dorthin wanderte er aus seinem armen Heimatland aus und begann als Küchenhilfe und Tellerwäscher. Heute betreibt der eine Kette von 49 Restaurants in Nippon.

Deal mit Airbus reaktiviert

Nepal Airlines versucht sich derweil wieder flott zu machen. Der Marktanteil der einst stärksten Airline des Landes schrumpfte in den letzten Jahren im Auslandgeschäft auf 7 Prozent. Indische Anbieter wie Jet Airways oder Air India oder auch Qatar Airways sind heute weitaus stärker. Doch nun will die Fluggesellschaft wieder ein größeres Stück vom Kuchen. Sie will dazu den eingefrorenen Deal mit Airbus aus dem Jahr 2009 reaktivieren und einen Airbus A330-200 und einen A320 kaufen. Derzeit bietet Nepal Airlines mit zwei alten B757 15 Flüge pro Woche nach Bangkok, Hong Kong, Kuala Lumpur, Dubai und Doha an. Auch im Inland leidet die Airline unter der zunehmenden Konkurrenz durch private Fluggesellschaften.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies