Boeing 787 von Biman: Künftig sechs Dreamliner und zehn Airbus A350?

Acht Passagierjets, zwei FrachterBangladesch will Airbus A350 für Biman - und erntet Kritik

Die staatliche Biman Bangladesh Airlines soll zehn Airbus A350 erhalten. Dabei hat sie schon junge Boeing 787 Dreamliner in ihrer Flotte.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Wir haben definitiv Pläne, Flugzeuge von Airbus zu kaufen, um die Flotte von Biman zu vergrößern», sagte Bangladesch Staatsminister für Zivilluftfahrt im März. Zunächst machte er keine näheren Angaben zur geplanten Order der staatlichen Fluglinie. Anfang Mai bestätigte er gegenüber der Zeitung The Business Standard jedoch, dass Biman Bangladesh Airlines sich zwei Airbus A350 F beschaffen wird.

Ein anonymer leitender Angestellter der Fluggesellschaft sagte gegenüber dem Blatt, ursprünglich sei der Biman-Vorstand nicht bereit zum Airbus-Geschäft gewesen. Schließlich habe die Führungsetage auch mit Blick auf die Beziehungen zu Großbritannien und Frankreich doch zugestimmt.

Zehn A350 und eine Partnerschaft

Der Mitarbeiter wies daraufhin hin, dass auf die Fluggesellschaft, die bei den Jets bisher eine reine Boeing-Flotte betreibt, hohe Kosten für den Aufbau der Airbus-Flotte zukommen werden. Und der wird größer als nur die zwei A350-Frachter. Denn nun wurde bekannt, dass Biman Bangladesh zusätzlich acht Airbus-A350-Passagierjets erhalten soll.

In Verbindung damit haben die Länder Bangladesch und Großbritannien eine Vereinbarung zu einer Luftfahrtpartnerschaft unterzeichnet. Sie sieht auch vor, dass der südasiatische Staat britische Kredite für den Kauf von Flugzeugen bei Airbus erhält.

Aktuelle Flotte ist noch nicht alt

Aktuell besteht die Flotte der Fluggesellschaft aus sechs Boeing 737-800, vier 777-300 ER, vier 787-8 und zwei 787-9 sowie vier Turboprops vom Typ De Havilland Canada Dash 8-400. Im Durchschnitt sind die 21 Flugzeuge nur knapp neun Jahre alt. Die sechs Dreamliner kommen sogar auf dein Durchschnittsalter von gut vier Jahren.

Die beiden Airbus A350 F werden die ersten beiden reinen Frachtflieger der Airline. Die Zeitung The Daily Messenger kritisiert, dass Biman Bangladesh im Jahr 2022 sogar die Frachtkapazität ihrer Passagierflieger nur zu einem Bruchteil ausgenutzt habe.

Zu wenig Crews, zu wenig Geld

Außerdem würden viele der Flugzeuge aufgrund von mangelnden Cockpitcrews zu wenig genutzt und Langstreckenjets würden auf Kurzstrecken fliegen. Auch habe die Biman Schulden bei Kerosinlieferanten.

Mehr zum Thema

Visualisierung des Airbus A350 F: So soll er aussehen.

Der Airbus A350 F hat Verspätung

De Havilland liefert Dash 8-400 an Biman Bangladesh

De Havilland liefert Dash 8-400 an Biman Bangladesh

Biman Bangladesh Airlines will bei Airbus einkaufen

Biman Bangladesh Airlines will bei Airbus einkaufen

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin