Anderer Flieger von Azerbaijan Airlines: Flotte wird größer.

Letzte A340 gehen an Azerbaijan

Mitte November schlug Airbus die letzten zwei Stück des Langstreckenjets los. Nun ist klar, wer der Endabnehmer ist. Der erhofft sich mit den A340 neues Potenzial.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Man habe von Airbus zwei fabrikneue A340-500 gekauft, meldete die britische Finanzierungsgesellschaft AJW Capital Partners Mitte November. Die Maschinen würden später an einen bestehenden Kunden weitergegeben, welcher sie im normalen Linienverkehr einsetzen werde. Es waren die beiden allerletzten Exemplare des vierstrahligen Langstreckenfliegers, welche der europäische Flugzeugbauer auslieferte. Der Bau des A340 wurde bereits im Herbst vor einem Jahr eingestellt. Nun wurde das Geheimnis um den Endabnehmer gelüftet. AJW habe die beiden Langstreckenjets an Azal Azerbaijan Airlines weiterveräußert, meldet das Airfinance Journal.

Die aserbaidschanische Nationalairline fährt einen kräftigen Expansionskurs. 2012 eröffnete sie neue Strecken nach Istanbul, Nowosibirsk und Rom. Zugleich bestellte sie bei Embraer vier Jets vom Typ E190, die im kommenden Herbst ausgeliefert werden sollen. Sie kaufte auch zwei gebrauchte E170, welche bereits im Frühjahr im Einsatz stehen sollen. Mit ihnen will die Fluglinie ihre Turbopropflieger ersetzen, das nationale Streckennetz ausbauen und neue Ziele im Ausland anfliegen. Bereits vor fünf Jahren orderte Azerbaijan Airlines zwei B737-900ER und drei Dreamliner B787-8 bei Boeing, welche 2014 ausgeliefert werden sollen. Die neuen Langstreckenflieger würden auf Routen nach Südostasien und Nordamerika eingesetzt, die Mittelstreckenjets nach Europa, erklärte das Unternehmen damals.

Reichtum dank Öl

Der Ausbau in Übersee könnte nun dank der umgehend einsatzbereiten A340 viel schneller umgesetzt werden als geplant. Ein Direktflug von Baku nach New York wäre für Azerbaijan Airlines sicherlich sehr interessant. Dank großer Erdölvorräte wuchs die Wirtschaft des vorderasiatischen Landes in den letzten Jahren im Schnitt mit zehn Prozent pro Jahr. Das lockt mehr und mehr Investoren and und lässt zugleich eine wohlhabende Schicht im Land entstehen, welche sich Reisen in den Westen leisten kann.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin