Anderer Flieger von Azerbaijan Airlines: Flotte wird größer.

Letzte A340 gehen an Azerbaijan

Mitte November schlug Airbus die letzten zwei Stück des Langstreckenjets los. Nun ist klar, wer der Endabnehmer ist. Der erhofft sich mit den A340 neues Potenzial.

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Man habe von Airbus zwei fabrikneue A340-500 gekauft, meldete die britische Finanzierungsgesellschaft AJW Capital Partners Mitte November. Die Maschinen würden später an einen bestehenden Kunden weitergegeben, welcher sie im normalen Linienverkehr einsetzen werde. Es waren die beiden allerletzten Exemplare des vierstrahligen Langstreckenfliegers, welche der europäische Flugzeugbauer auslieferte. Der Bau des A340 wurde bereits im Herbst vor einem Jahr eingestellt. Nun wurde das Geheimnis um den Endabnehmer gelüftet. AJW habe die beiden Langstreckenjets an Azal Azerbaijan Airlines weiterveräußert, meldet das Airfinance Journal.

Die aserbaidschanische Nationalairline fährt einen kräftigen Expansionskurs. 2012 eröffnete sie neue Strecken nach Istanbul, Nowosibirsk und Rom. Zugleich bestellte sie bei Embraer vier Jets vom Typ E190, die im kommenden Herbst ausgeliefert werden sollen. Sie kaufte auch zwei gebrauchte E170, welche bereits im Frühjahr im Einsatz stehen sollen. Mit ihnen will die Fluglinie ihre Turbopropflieger ersetzen, das nationale Streckennetz ausbauen und neue Ziele im Ausland anfliegen. Bereits vor fünf Jahren orderte Azerbaijan Airlines zwei B737-900ER und drei Dreamliner B787-8 bei Boeing, welche 2014 ausgeliefert werden sollen. Die neuen Langstreckenflieger würden auf Routen nach Südostasien und Nordamerika eingesetzt, die Mittelstreckenjets nach Europa, erklärte das Unternehmen damals.

Reichtum dank Öl

Der Ausbau in Übersee könnte nun dank der umgehend einsatzbereiten A340 viel schneller umgesetzt werden als geplant. Ein Direktflug von Baku nach New York wäre für Azerbaijan Airlines sicherlich sehr interessant. Dank großer Erdölvorräte wuchs die Wirtschaft des vorderasiatischen Landes in den letzten Jahren im Schnitt mit zehn Prozent pro Jahr. Das lockt mehr und mehr Investoren and und lässt zugleich eine wohlhabende Schicht im Land entstehen, welche sich Reisen in den Westen leisten kann.

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