Zwei Jets von Gol und in der Mitte einer von Avianca: Jetzt Partner.

Neue Gruppe in SüdamerikaAvianca und Gol fordern gemeinsam Latam heraus

Die kolumbianische und die brasilianische Airline schließen sich zu einer neuen Gruppe zusammen. So werden Avianca und Gol gemeinsam zum Herausforderer für Latam.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Es erinnert an den britisch-spanischen Luftfahrtkonzern IAG, zu dem British Airways, Iberia, Aer Lingus, Level und Vueling gehören. In Südamerika haben die kolumbianische Avianca und die brasilianische Gol angekündigt, dass ihre Hauptaktionäre sich sich zur neuen Abra Group zusammenschließen werden.

«Vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen und Abschlussbedingungen wird Abra die Kontrolle über Avianca und Gol übernehmen und deren bekannte Marken in einer einzigen Gruppe zusammenführen», teilen die Airlines mit. Durch eine kürzlich getroffene Vereinbarung haben sich Viva Air Colombia und Viva Air Peru Avianca angeschlossen. Zudem hält Avianca eine Minderheitsbeteiligung an der chilenischen Sky Airline.

Keine Fusion der Airlines

In der Abra Group sollen die Fluggesellschaften aber nicht zu einer fusionieren. «Die Airlines werden ihre unabhängigen Marken, Talente, Teams und ihre Kultur beibehalten und gleichzeitig von größeren Effizienzsteigerungen und Investitionen unter einer gemeinsamen Eigentümerschaft profitieren», teilen sie mit.

Ausichtratspräsident von Abra wird Roberto Kriete, der zurzeit Vorsitzender von Aviancas größtem der Minderheitsaktionär Kingsland Holdings ist. Constantino de Oliveira Júnior, früher Chef und dann Vorsitzender von Gol, wird als Chef der Gruppe fungieren. Der jetzige Avianca-Chef Adrian Neuhauser und der Gol-Finanzchef Richard Lark werden zusätzliche zu ihren aktuellen Positionen Präsidenten (Co-Presidents) der Gruppe.

Herausforderung für Latam

Die Gründung von Abra ist eine Kampfansage an Latam. Die größte Airline Südamerikas war aus der Fusion der chilenischen Lan und der brasilianischen Tam entstanden.

Abzuwarten bleibt, wie die Partner von Avianca und Gol aus den USA reagieren. Avianca arbeitet mit United Airlines zusammen - beide gehören zur Star Alliance. Gol dagegen kooperiert mit American Airlines, die zur Allianz Oneworld gehört. United hält auch Anteile an Avianca, American an Gol.

Mehr zum Thema

Konsolidierung in Kolumbien: Avianca will Viva Air schlucken

Konsolidierung in Kolumbien: Avianca will Viva Air schlucken

Gol darf Regionalairline Map übernehmen

Gol darf Regionalairline Map übernehmen

American steigt bei brasilianischer Gol ein

American steigt bei brasilianischer Gol ein

ticker-gol-linhas-aereas

Parabéns! Gol feiert 25. Geburtstag

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies