Die Fokker 100 von Avianca: Niemand wurde verletzt.

Avianca-Pilot zeigt sein Können

Eine Fokker 100 von Avianca hatte Probleme und musste in Brasília ohne Bugfahrrad landen. Das meisterte die Besatzung meisterlich, wie Aufnahmen zeigen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Flug O6 6393 war am Freitag (28. März) in Petrolina im Bundesstaat Pernambuco gestartet und hatte als Ziel die brasilianische Hauptstadt. An Bord der Fokker 100 von Avianca waren 44 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder. Alles verlief zuerst nach Plan. Beim Landeanflug in Brasília meldete die Cockpitbesatzung jedoch die Anzeige eines technischen Problems beim Bugfahrwerk. Sie entschloss sich deshalb, zuerst eine Warteschleife über dem Aeroporto Internacional de Brasília zu fliegen.

Der Flugkapitän meldete dem Kontrollturm, er wisse nicht ob die Anzeige wirklich korrekt sei oder ob das Fahrwerk vielleicht doch ausgefahren worden sei. «Das kann ich von hier nicht sagen.» Oft fliegen Maschinen deshalb einmal tief über das Flughafenareal, damit Experten am Boden das Problem inspizieren können. «Ich will die Passagiere nicht mit einem Tiefflug verängstigen», erklärte aber der Avianca-Pilot. Er wolle lieber Checklisten durcharbeiten und Kerosin ablassen, so seine Entscheidung.

Keiner der Insassen wurde verletzt

Am Ende flog er den Flughafen erneut an. Er setzte mit der Fokker 100 um 17:42 Uhr Lokalzeit auf und ließ die Nase so lange wie möglich in der Luft. Das schaffte er wie im Lehrbuch. Erst im letzten Moment senkte sich der Bug langsam auf den Beton (siehe Video). Die Rettungskräfte schäumten danach das Flugzeug ein. Die Insassen verließen die Fokker über die Notrutschen. Niemand wurde dabei verletzt. Das Flugzeug wurde aber beschädigt.

Die Landung in Brasília erinnert an die erfolgreiche Landung ohne Bugfahrwerk einer Boeing 727 im Iran. Die Maschine von Iran Air mit insgesamt 113 Menschen an Bord war 2011 aus Moskau gekommen und wollte gerade in Teheran landen. Der Pilot schaffte das ebenfalls mit Bravour.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack