Maschine von Avianca in Rio de Janeiro: Bald Zuwachs in der Flotte.

Airbus und Boeing buhlen um Avianca

Avianca will für Brasilien gleich fünfzig neue Flieger kaufen. Zwei Hersteller kommen für den Auftrag in Frage.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Sie ist der aggressive Neuling, der die Platzhirsche stört. Die lateinamerikanische Airlinegruppe Avianca Taca erhöhte ihr Angebot in Brasilien letztes Jahr um 70 Prozent. Und sie machte damit den beiden großen Anbietern im größten Land des Kontinents Marktanteile strittig. Anbieter wie Azul heizen den Wettbewerb zusätzlich an. Die Preise sanken dadurch so tief, dass es kaum mehr möglich war, rentabel zu fliegen. Gol verlor 2011 rund 710 Millionen Real (290 Millionen Euro/350 Millionen Franken). Und TAM rutschte mit 335 Millionen Real (137 Millionen Euro/165 Millionen Franken) in die roten Zahlen. Sie reagieren beide mit einer Verlangsamung der Investitionen, der Streichung von Flügen und einer Erhöhung der Preise.

Avianca dagegen will in den nächsten Jahren kräftig ausbauen. Umgerechnet rund drei Milliarden Euro plant die Airline in den Ausbau und in die Erneuerung der Flotte zu investieren. «Wir analysieren den Kauf von rund 50 Flugzeugen in Brasilien», sagte German Eframovich, größter Aktionär der Gruppe am Rande der südamerikanischen Luftfahrtshow Fidea in Santiago de Chile. Noch sei nicht entschieden, welchen Hersteller man wählen werde, so der Unternehmer weiter. In Frage kämen Airbus und Boeing. Die Flieger sollen noch dieses Jahr bestellt und dann in den kommenden zwei bis fünf Jahren ausgeliefert werden, so Eframovich weiter. Derzeit zählt die Fluglinie eine Flotte von 22 Airbus A318, A319 und A320 sowie Fokker 100.

Eine ganz große Gruppe

Avianca Brasil wurde als Ocean Air gegründet und mutierte 2002 zur Liniengesellschaft. Ab 2008 taufte sie sich in Avianca um, da Eigentümer German Eframovich seine diversen Fluggesellschaften unter dem Dach von Avianca konsolidierte: Aero Gal (Ekuador), Avianca (Kolumbien), Avianca Brasil, Capital Airlines (Nigeria), Helicol Pas (Kolumbien), Tampa Cargo (Fracht, Kolumbien) und Varig Log (Fracht, Brasilien). Später fusionierte die Gruppe mit der salvadorianischen Taca zur Avianca Taca. Sie gehört heute zu den größten lateinamerikanischen Luftfahrtkonzernen.

Mehr zum Thema

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Airbus A330 Neo: Zuletzt kaum ausgeliefert.

Airbus entdeckt Qualitätsproblem bei Produktion des A330 Neo

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies