Dash 8 von Austrian: Bald nicht mehr im Einsatz.

Turboprop-FliegerAustrian trennt sich trotz Dauereinsatz von ihren Dash

Abschied von der Dash: Austrian Airlines' neun verbliebene Maschinen sollen trotz des momentanen Dauereinsatzes bis zum Sommerflugplan 2021 abgegeben werden.

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Nur noch neun von früher einmal 18 De Havilland Dash 8-400 betreibt Austrian Airlines in ihrer Flotte. Anfang 2019 hat AUA entschieden, die Turboprops abzugeben – «bis spätestens 2021» sollte dieser Schritt abgeschlossen werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die verbliebenen Maschinen derzeit allerdings äußerst gefragt: Die noch aktiven Flieger sind derzeit in fast ganz Europa unterwegs – so werden die Propellermaschinen gelegentlich auch auf Rennstrecken wie etwa von Wien nach Zürich, Frankfurt und München eingesetzt. Häufiger sind sie unter anderem in Hamburg, Berlin, Skopje, Bukarest, Sarajevo, Berlin, Belgrad oder Tirana zu sehen.

Im Buchungsplan für den Sommer zu finden

Der Grund, warum den 76-Sitzern aktuell der Vortritt gelassen wird, ist klar: Wenn wenige Passagiere fliegen, sind Turboprops deutlich wirtschaftlicher zu betreiben als die Jets der Airbus- und Embraer-Familie. Deshalb wurde zuletzt auch darüber spekuliert, ob Austrian ihre Dash-Flugzeuge während der «Anlaufphase» länger behält als ursprünglich vorgesehen. So hieß es im April 2020, dass sich die Ausmusterung verzögern könnte – und auch aktuell sind Dash-Flieger in den Buchungssystemen für den kommenden AUA-Sommerflugplan zu finden.

Trotz alledem wird es beim ursprünglichen Plan bleiben: «Die Dash wird im Sommer nicht mehr eingesetzt», so ein Austrian-Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. Dass weiterhin etliche Dash-Flüge im Buchungssystem zu finden seien, liegt laut der Airline daran, «dass wir den Sommerflugplan 2021 noch nicht aktualisiert haben.» An wen die verbliebenen neun Flugzeuge gehen sollen, verrät AUA nicht.

Bei den Plänen bleibt es

Auch hinsichtlich der Ausflottungspläne der sechs Airbus A319 sowie der drei ältesten Boeing 767 werde sich nichts ändern, so der Austrian-Airlines-Sprecher. Ob eine Boeing 777 wie geplant in die Langzeitlagerung nach Arizona geschickt wird, scheint unklar zu sein. Hier gebe es «weiterhin keinen beschlossenen Zeitplan», heißt es von AUA.

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