Neue Austrian-Bemalung: Kein Hellblau mehr.

Austrian Airlines will wachsenDas neue Selbstbewusstsein von AUA

Dank der Restrukturierung fühlt sich Austrian Airlines wieder fit – auch im Vergleich mit den anderen Lufthansa-Töchtern. Nun will AUA wieder wachsen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bei Austrian Airlines hält man sich nicht mehr mit falscher Bescheidenheit auf. In einer Mitteilung gibt die Airline sich als Musterschülerin der Lufthansa. Durch die Restrukturierung habe man sich innerhalb der Gruppe zum Kostenführer hochgearbeitet, teilt die österreichische Nationalairline selbstbewusst mit. Das zeige sich auch an den internen Aufträgen, die man ausführe. So fliegt Austrian seit Frühjahr 2015 etwa vier Dash 8-400 für die Schwester Swiss im sogenannten Wet-lease. Für Lufthansa operiert sie ein weiteres Flugzeug. Wachstum bringen soll auch die neue Eurowings. Noch in diesem Jahr soll Austrian zwei Maschinen für sie fliegen.

Dementsprechend zuversichtlich gibt sie die österreichische Fluglinie auch bei den Wachstumszielen. «Wir erwarten für die kommenden drei bis fünf Jahre Wachstum an Passagieren, Umsatz und Mitarbeitenden», so Finanzchef Heinz Lachinger. Man erwarte einen Zuwachs von rund 10 Prozent im Kern- und Zusatzgeschäft. Das heißt: 1,5 Millionen zusätzliche Passagiere, 400 zusätzliche Arbeitsplätze und 210 Millionen Euro mehr Umsatz.

«Servus» auf dem Flieger

Auch äußerlich will die Airline den Aufbruch signalisieren. So hat sie die Uniformen des Personals von einer österreichischen Designerin neu entwerfen lassen. Aber auch die Flugzeuge erhalten ein Facelift. Man wolle sich wieder als Nationalcarrier Österreichs profilieren und das soll sich auch im Markenauftritt zeigen. Verschwunden ist das hellblau, das sich bisher unter anderem an den Triebwerken zeigte. Man wolle es nicht mehr in der Corporate Identity, so Austrian. Auch die Motoren sind neu rot-weiß. Zudem heißt es auf dem Flieger nun «my Austrian» – angelehnt an das neue Tarifkonzept, das AUA analog zu dem der Lufthansa und der Swiss einführt. Am Bauch des Fliegers prangt der österreichische Gruß «Servus».

Die Zielkundschaft ändert sich auch etwas. Man vollführe einen «leichten Schwenk» in Richtung touristischer Destinationen, teilt Austrian mit. Es gebe einen Trend zu mehr Privatreisen. Neue Ziele sind deshalb Colombo in Sri Lanka, Menorca, Mauritius und Miami. Mit dieser sanften, aber dennoch weitreichenden Überholung verabschiedet sich auch Austrian-Geschäftsführer Jaan Albrecht. Der wechselt ab Juni zum Ferienflieger Sun Express, einem gemeinsamen Projekt von Lufthansa und Turkish Airlines. Seine Nachfolge tritt am 1. August der Lufthansa-Manager Kay Kratky an.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies