Neue Austrian-Bemalung: Kein Hellblau mehr.

Austrian Airlines will wachsenDas neue Selbstbewusstsein von AUA

Dank der Restrukturierung fühlt sich Austrian Airlines wieder fit – auch im Vergleich mit den anderen Lufthansa-Töchtern. Nun will AUA wieder wachsen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bei Austrian Airlines hält man sich nicht mehr mit falscher Bescheidenheit auf. In einer Mitteilung gibt die Airline sich als Musterschülerin der Lufthansa. Durch die Restrukturierung habe man sich innerhalb der Gruppe zum Kostenführer hochgearbeitet, teilt die österreichische Nationalairline selbstbewusst mit. Das zeige sich auch an den internen Aufträgen, die man ausführe. So fliegt Austrian seit Frühjahr 2015 etwa vier Dash 8-400 für die Schwester Swiss im sogenannten Wet-lease. Für Lufthansa operiert sie ein weiteres Flugzeug. Wachstum bringen soll auch die neue Eurowings. Noch in diesem Jahr soll Austrian zwei Maschinen für sie fliegen.

Dementsprechend zuversichtlich gibt sie die österreichische Fluglinie auch bei den Wachstumszielen. «Wir erwarten für die kommenden drei bis fünf Jahre Wachstum an Passagieren, Umsatz und Mitarbeitenden», so Finanzchef Heinz Lachinger. Man erwarte einen Zuwachs von rund 10 Prozent im Kern- und Zusatzgeschäft. Das heißt: 1,5 Millionen zusätzliche Passagiere, 400 zusätzliche Arbeitsplätze und 210 Millionen Euro mehr Umsatz.

«Servus» auf dem Flieger

Auch äußerlich will die Airline den Aufbruch signalisieren. So hat sie die Uniformen des Personals von einer österreichischen Designerin neu entwerfen lassen. Aber auch die Flugzeuge erhalten ein Facelift. Man wolle sich wieder als Nationalcarrier Österreichs profilieren und das soll sich auch im Markenauftritt zeigen. Verschwunden ist das hellblau, das sich bisher unter anderem an den Triebwerken zeigte. Man wolle es nicht mehr in der Corporate Identity, so Austrian. Auch die Motoren sind neu rot-weiß. Zudem heißt es auf dem Flieger nun «my Austrian» – angelehnt an das neue Tarifkonzept, das AUA analog zu dem der Lufthansa und der Swiss einführt. Am Bauch des Fliegers prangt der österreichische Gruß «Servus».

Die Zielkundschaft ändert sich auch etwas. Man vollführe einen «leichten Schwenk» in Richtung touristischer Destinationen, teilt Austrian mit. Es gebe einen Trend zu mehr Privatreisen. Neue Ziele sind deshalb Colombo in Sri Lanka, Menorca, Mauritius und Miami. Mit dieser sanften, aber dennoch weitreichenden Überholung verabschiedet sich auch Austrian-Geschäftsführer Jaan Albrecht. Der wechselt ab Juni zum Ferienflieger Sun Express, einem gemeinsamen Projekt von Lufthansa und Turkish Airlines. Seine Nachfolge tritt am 1. August der Lufthansa-Manager Kay Kratky an.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack