Erhöhte Vibrationswerte: Wegen Triebwerksproblemen musste eine Austrian-Airlines-Maschine in Frankfurt außerplanmäßig landen.

AUA-Flug muss in Frankfurt landen

Schock für die Passagiere eines Austrian-Airlines-Flugs von New York nach Wien: Ihre Maschine musste in Frankfurt außerplanmäßig landen.

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«Die Piloten stellten auf ihren Instrumenten erhöhte Vibrationswerte für das rechte Triebwerk fest», erklärte Austrian-Airlines-Sprecher Peter Hödl die außerplanmäßige Landung einer Boeing 777-200ER am Sonntag. Daraufhin hätten die Flugzeugführer alle relevanten Checklisten abgearbeitet. «Weil diese Maßnahmen jedoch kein befriedigendes Ergebnis brachten, wurde die Turbine kontrolliert abgeschaltet», so Hödl gegenüber Austrian Wings. «Anschließend erfolgte eine problemlose Sicherheitslandung auf dem Flughafen Frankfurt am Main.»

Die Maschine war auf dem Weg von New York nach Wien, wo die Maschine eigentlich um 8.20 Uhr landen sollte. Der Weiterflug wurde jedoch nach der Landung in Frankfurt gestrichen. An Bord befanden sich 47 Business-Class- sowie 257 Economy-Class-Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder. Mehr als 100 Passagiere wären in Wien sowieso umgestiegen, sie wurden in Frankfurt auf andere Verbindungen zu ihren eigentlich Reisezielen gebucht. Dadurch kam es laut Tiroler Tageszeitung zu wenig oder gar keinen Verspätungen. Die rund 170 Passagiere mit Endstation Wien wurden mit einer extra entsendeten Fokker 100 ausgeflogen.

Turbine wird in Frankfurt ausgetauscht

Weil die Maschine vorerst in Frankfurt blieb, fiel auch die für Sonntag geplante Verbindung Wien-Tokio-Wien aus. Die betroffene Turbine werde nun in Frankfurt getauscht, erklärte Austrian Airlines.

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