Flieger von Austrian Airlines: Das Geschäft lahmt.

Bekenntnis zu EuropaAustrian Airlines holt sich eine blaue Nase

Die österreichische Fluggesellschaft setzt mit einem Farbklecks ein politisches Zeichen. Austrian Airlines färbt die Nase eines Airbus A320 Europa-Blau.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Österreich steckt gerade in seiner größten politischen Krise der Neuzeit. Und im Zentrum steht mit der FPÖ eine europafeindliche Partei. Der Zeitpunkt könnte wohl für Austrian Airlines deshalb nicht besser gewählt sein. Die österreichische Nationalairline setzt nämlich ein sichtbares Zeichen für Europa. Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen OE-LBL trägt ab sofort eine europablaue Nase, auf der die gelben EU-Sterne prangen. Man gebe damit «ein klares Bekenntnis zu Europa ab» so die Fluggesellschaft in einer Mitteilung.

«Wir sind Österreichs Flag-Carrier, gleichzeitig tragen wir seit 1997 aus Überzeugung die EU-Fahne auf allen unseren Flugzeugen. Austrian ist auch European», kommentiert Austrian Airlines' Chef Alexis von Hoensbroech. Die Speziallackierung soll «symbolisieren, dass wir als Europäer die Nase vorn haben». Die Muttergesellschaft Lufthansa hat im April einen A320 mit Speziallackierung auf die Strecke geschickt, der für die Europawahlen wirbt und platziert künftig ebenfalls die EU-Fahne neben der von Deutschland lackiert. Ob der Flieger mit der blauen Nase auch nach Ibiza fliegen wird, ist nicht bekannt.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des A320 von Austrian Airlines.

Mehr zum Thema

Der A320 von Lufthansa, der für die Europawahl wirbt.

Lufthansa lackiert Europa auf alle Flieger

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier