Die Mustang, zusammen mit Corsair im Überflug nach Salzburg

Flying BullsEine Legende landet in Salzburg

Die am Flughafen ausgestellten Flugzeuge der Flying Bulls sind eine der Attraktionen Salzburgs. Jetzt wurde die Sammlung um ein Flugzeug ergänzt, das einen legendären Vorbesitzer hatte.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Sie wurden zum neuen Wahrzeichen des Salzburger Flughafens: die Glashangars der Flying Bulls. Die unübersehbaren Gebäude dienen nicht nur als Heimat-, sondern auch Wartungsbasis des Flugteams des Red-Bull-Gründers. Im Hangar 7 werden bei kostenlosem Eintritt die zahlreichen fliegerischen Raritäten ausgestellt. Inzwischen besuchen jährlich mehr als 200.000 Menschen die sich ständig ändernde Ausstellung.

1999 wurden die Flying Bulls als Markenbotschafter für den weltbekannten österreichischen Energydrinks Red Bull gegründet. Firmengründer, Selfmade-Milliardär und bekennender Flugzeugliebhaber Dietrich Didi Mateschitz hat sich mit ihnen einen Traum erfüllt, von dem er zu Beginn seiner Karriere vor 35 Jahren wohl nicht einmal träumen wagte. Mit einem klugen Marketingkonzept wurde Red Bull zum Weltmarktführer für Energydrinks, was den Unternehmer ein geschätztes Vermögen von 27 Milliarden Dollar einbrachte.

«Ein Klassiker»

Inzwischen umfasst die Flotte der Flying Bulls über 25 historische Flugzeuge und Hubschrauber. Das Kronjuwel der Sammlung ist eine 1958 gebaute und vom ehemaligen jugoslawischen Staatspräsidenten Josip Broz Tito verwendete Douglas DC-6 B. Neben der ehemaligen Verkehrsmaschine umfasst die Flotte der Flying Bulls aber vor allem militärisches Fluggerät.

Alle Flugzeuge der Flying Bulls sind flugfähig und werden kostenintensiv gewartet. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bereichern die Maschinen  mit ihren spektakulären Flugvorführungen die großen europäischen Flugshows. Zur Freude von Flying-Bull-Chefpilot Raimund Riedmann wurde vor wenigen Tagen das neueste Objekt feierlich übernommen: «Für mich ist die Mustang P51-D ein Klassiker, eine gute Ergänzung zu unserer Flotte mit historischen Flugzeugen wie der Corsair oder Lightning.»

Für waghalsige Flugmanöver bekannt

Und er fährt fort: «In normalen Zeiten ist es unsere Aufgabe, von Flugshow zu Flugshow zu fliegen und unsere Flugzeuge in Formation präsentieren zu können. Ein weltweit einzigartiges Merkmal der Flying Bulls ist es, dass wir unsere historischen Flugzeuge gemeinsam mit unseren Alphajets in Formation fliegen lassen». Wegen der Pandemie ist das aktuell aber nicht möglich.

Bei der neuen Mustang P51-D handelt es sich um ein Flugzeug mit einer besonderen Vorgeschichte, denn der frühere Vorbesitzer war niemand geringerer als die Luftfahrtlegende Bob Hoover. Er zählte bis zu seinem Ableben 2016 zu den berühmtesten Test- und Kunstflugpiloten und wurde durch seine waghalsigen Flugmanöver weltbekannt.

Nocky Booky IV

Die im Jahr 1944 gebaute Mustang P51-D mit dem Namen Nooky Booky IV startete vor wenigen Tagen von Paris aus zu ihrem zweieinhalbstündigen Überstellungsflug nach Salzburg. Natürlich ließ es sich der bisherige Eigentümer George Perez nicht nehmen, die Maschine persönlich zu ihrem neuen Besitzer nach Salzburg zu pilotieren.

Über dem bayrischen Chiemsee wurde das historische Jagdflugzeug von einem Flying Bulls Begrüßungskomitee», bestehend aus einer F4U Corsair und Lockheed P38 Lightning unter dem Kommando von Riedmann empfangen und bis zu ihrer Landung auf der neuen Heimatbasis am Salzburger Airport eskortiert.

Mehr zum Thema

Everts Air DC-6-Frachter und Nordlichter gehören irgendwie zusammen.

Der lange Weg einer Douglas DC-6 nach Hause

Dewoitine D.338: Die französische Dreimot flog erstmals 1936. 22 Passagiere konnten in ihr fliegen. Air France machte den Typen zum Hauptflieger, von dem 33 Exemplare produziert wurden. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gingen die D.338 als Transporter zu Frankreichs Luftwaffe.

Flugzeuge, die in Vergessenheit gerieten

ticker-oesterreich

Österreich modernisiert Luftfahrtgesetz und Drohnenregeln

ticker-ryanair

Österreich: Oberster Gerichtshof erklärt 14 Zusatzgebühren von Ryanair für unzulässig

Video

iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack