Boeing 777 von Austrian Airlines: Wieder unterwegs nach Japan.

Ab Mai nach TokioAustrian Airlines nimmt letzte Langstrecke wieder auf

Servus sagt wieder Konnichiwa: Nach zweijähriger Pause startet die Lufthansa-Tochter wieder nach Tokio. Damit bietet Austrian Airlines wieder das Vor-Corona-Langstreckenangebot an. Doch es gibt einen Wermutstropfen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nachdem sie vor zwei Wochen auch die letzte eingemottete Boeing 777-200 wieder aus dem spanischen Teruel zurückgeholt und reaktiviert hat, steht bei Austrian Airlines wieder die gesamte Langstreckenflotte im Einsatz. Und die Nachfrage sei gut, erklärte Vorstandsmitglied Michael Trestl jüngst in Wien. Besonders erfreut zeigte er sich über die Entwicklung der Winterferienziele Cancun, Mauritius und die Malediven.

Für den Sommer blickt Austrian Airlines optimistisch in Richtung Nordamerika. Die Wiedereröffnung der bereits vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie eingestellten Verbindung Wien - Los Angeles unterstreicht das. AUA bietet im Sommerflugplan wieder bis zu 33 Flüge pro Woche über den Nordatlantik an.

Deutlich höhere Kosten

Ab 4. Mai werden die mit dem Schriftzug Servus auf dem Flugzeugbauch versehenen Boeing 777 von Austrian Airlines auch wieder in Richtung Tokio-Narita abheben. Dadurch bietet die österreichische Lufthansa-Tochter wieder das gesamte Vorkrisen-Langstreckenprogramm an. Im Mai und Juni gibt es allerdings nur einen und zwischen Juli und Oktober bis zu drei Flüge pro Woche.

Schuld ist der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Bei Flügen nach Asien kann der russische Luftraum nicht mehr genutzt werden. Das schlage, so Trestl, beim Tokio-Flug mit 2,5 Stunden mehr Reisezeit zu Buche. Das erfordert eine zweite Besatzung an Bord und erhöht die Kosten um ein Vielfaches.

Gute Frachtnachfrage

Hilfreich bei den Tokio-Flügen könnte aber die anhaltend starke Nachfrage nach Frachtkapazitäten sein. Dadurch steigen auch die Preise. Nicht umsonst führte Austrian Airlines bis vor Kurzem mit ihren Boeing 777 gelegentlich reine Frachtflüge zwischen Wien und Tokio durch.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Austrian Airlines: Wieder viel unterwegs.

Austrian Airlines braucht wieder die ganze Flotte

Airbus A320 von Austrian Airlines: Bald bequemer zum Terminal?

Austrian Airlines plant Business-Bus vom Business-Flug

Geparkte Flieger von Austrian Airlines: Nicht alle heben wieder ab.

Auch bei Austrian gibt es Stress wegen der Corona-Prämie

ticker-finnair

Finnair stockt im Sommer Richtung Tokio auf

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier