Der Zahn der Zeit hat an ihr genagt.

Ex-Lufthansa-MaschineAusstellung über die Landshut könnte nie stattfinden

Eigentlich sollte es in Friedrichshafen eine Ausstellung über die Entführung der ehemaligen Lufthansa-Boeing-737 Landshut geben. Doch das droht nun mangels Finanzierung zu scheitern.

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Die Boeing 737-200 mit der Seriennummer 20254 ist ein Stück deutsche Geschichte. Die Entführung des Flugzeugs, das damals für Lufthansa flog, sorgte im Jahr 1977 weltweit für Schlagzeilen. Eigentlich sollten die Ereignisse um die Maschine mit dem Taufnamen Landshut in einer Ausstellung in Friedrichshafen aufgearbeitet werden. Dafür wurde sie eigens aus Fortaleza in Brasilien nach Deutschland transportiert. Doch nun steht alles auf der Kippe. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, konnte man sich nicht über die Finanzierung des Projekts einigen.

Die Dornier-Sitftung, in deren Museum in Friedrichshafen die Ausstellung hätte stattfinden sollen, will die Betriebskosten offenbar nicht übernehmen. Es geht dabei laut dem Zeitungsbericht um 300.000 Euro jährlich. Das ist für die Regierung ein Problem. Das Projekt sei geknüpft an eine «vollständige Finanzierung der Kosten für den laufenden Betrieb der Landshut-Ausstellung durch die Stiftung sowie der Fortbestand des Museums über eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren», so eine Sprecherin von Kulturstaatsministerin Monika Grütters zur Zeitung. Wie es nun weitergeht, ist also offen. Die Stadt Friedrichshafen hat bisher erklärt, die Stiftung nicht unterstützen zu wollen.

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Am 23. September kam sie in Friedrichshafen an.

Die Landshut ist wieder in Deutschland

So hatte die einstige Landshut zuletzt im aktiven Dienst ausgesehen. 2008 war sie von der brasilianischen Fluggesellschaft TAF Linhas Aéreas am Flughafen Fortaleza abgestellt worden.

Die zehnte ist die letzte Station der Landshut

So sah die ehemalige D-ABCE noch vor Kurzem aus. Sie rottete am Flughafen Fortaleza vor sich hin.

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