Die Royal Air Force setzte ihre Britten-Norman Defender 4000 für Überwachungsflüge ein.

Britten-NormanAus Militär- werden Passagierflieger mit gewissem Extra

Britten-Norman kauft der Royal Air Force Defender 4000 ab, die sie einst gebaut hat. Nach dem Umbau in zivile Versionen haben die Flieger einige Vorteile.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Sie ist einen Meter länger als die Standardversion der Britten-Norman Islander. Das ermöglicht es, mehr Passagiere mitzuführen. Und sie hat größere Tragflächen, um mehr Kerosin aufnehmen zu können. Dadurch kann das Flugzeug bis zu 1609 Kilometer weit fliegen. BN2T-4S ist seine offizielle Bezeichnung.

Die BN2T-4S ist eine Variante der Militärversion des britischen Turbopropflugzeuges, das als Britten-Norman Defender vermarktet wird. Es kann zum Transport von Gütern, zur Evakuierung von Verletzten, zur Luftraumüberwachung, für Patrouillen- und Aufklärungsflüge, ebenso für leichte Kampfeinsätze verwendet werden. Erkennbar sind die Flugzeuge an der gegenüber der zivilen Britten-Norman Islander deutlich größeren Nase.

Umfassender Umbau

Auch die britische Royal Air Force verwendet sie unter der Bezeichnung Defender 4000  oder D4K. Jetzt aber verkauft die britische Luftwaffe neun Exemplare zurück an Hersteller Britten-Norman. Sie hätten noch nicht einmal 10 Prozent ihrer erwarteten Lebensdauer erreicht, erklärt er in einer Mitteilung. Die Flugzeuge würden nun «einer umfassenden Überholung unterzogen». Danach sollen sie weiter verkauft werden.

Die BN2T-4S weise die meisten Kurzlande- und -starteigenschaften der Islander auf und biete zugleich eine größere Kabine, um Passagieren mehr Komfort bieten zu können, so William Hynett, Chef von Britten-Norman. Es hätten sich bereits Interessenten gemeldet - zivile Betreiber und staatliche, die die Flugzeuge für Überwachungsmissionen einsetzen möchten.

In der oben stehenden Bildergalerie erfahren Sie mehr über die Britten-Norman Islander und Defender.

Mehr zum Thema

Britten-Norman BN-2B-26 Islander vom Falkland Islands Government Air Service: Die Airline stockt die Flotte auf.

Falkland-Inseln bekommen Flieger-Nachschub

BN2B-20 Islander von Britten-Norman: Die Maschine, mit welcher Channel Islands Air Search bald seine Missionen fliegen wird hat eine spezielle Nase und ...

Neues Flugzeug zur Suche auf dem Seglerfriedhof

Islander von Britten-Norman: Ein Flugzeug mit langer Tradition.

Britische Insel-Flieger sollen China erobern

ticker-britten-norman

Britten-Norman bereitet Islander für 5G-Einsatz vor

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg