Vietjet AirAufschrei wegen Bikini-Show an Bord

Vietjet Air flog das U-23-Fußballteam Vietnams von einem Spiel nach Hause und feierte das mit einer speziellen Show. Die Aktion der Fluglinie stieß vielen im Land sauer auf.

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Eigentlich ist es nicht wirklich überraschend, was auf dem Flug der vietnamesischen U-23-Fußballmannschaft am Sonntag geschah. Immerhin flogen sie mit Vietjet Air. Und die ist auch als Bikini-Airline bekannt, weil auf einigen PR-Flügen die Flugbegleiterinnen leicht bekleidet auftreten. Zudem bringt die Fluglinie auch einen Kalender mit Flugbegleiterinnen in Bikinis heraus.

Auf dem Rückflug der Nationalmannschaft von einem Spiel in China war der Name der Airline Programm. Die Sportler wurden mit einer Bikini-Show überrascht, in der leicht bekleidete Flugbegleiterinnen durchs Flugzeug liefen und mit den Fußballern posierten. In den Sozialen Medien verbreitete sich das Ganze schnell. Das sorgte ebenso schnell für Kritik.

Kritik an der Show

So viel Kritik, dass das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus den Fall untersuchen und die Fotos auf ihre Echtheit überprüfen ließ. Die meisten Nutzer in den Sozialen Medien, heisst es laut vietnamesischen Medien weiter, hätten sich irritiert gezeigt, weil so etwas nicht der Kultur des Landes entspreche.

Die Airline habe nicht um Erlaubnis gebeten, eine Bikini-Show abzuhalten, so die Luftfahrtbehörde des Landes laut dem Portal VN Express. Man habe ebenfalls eine Untersuchung eingeleitet. In der Folge hat sich nun Vietjet-Gründerin Nguyen Thi Phuong Thao hochoffiziell beim vietnamesischen Fußballverband, sowie dem U23-Team und dem Trainer entschuldigt. Die Bikini-Show sei eine «spontane Idee» gewesen.

Erste Milliardärin Vietnams

Grundsätzlich steht Nguyen Thi Phuong Thao aber zum Image der Airline. Erst kürzlich verteidigte sie den Kalender damit, dass er zeige, dass jeder tragen dürfe, was er wolle. Und sie hat mit ihrem Geschäftsmodell Erfolg. Nguyen schaffte es mit Vietjet, zur ersten und bisher einzigen Milliardärin des Landes zu werden.

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