Der unfertig lackierte Airbus A380 von Skymark: Die Airline orderte sechs Exemplare.

Rückschlag für AirbusAuch Skymark bestellt A380 ab

Schlechte Nachrichten für Airbus. Weil die japanische Fluglinie Skymark finanzielle Probleme hat, kann sie sie ihre A380 nicht mehr zahlen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Zum ersten Mal in fünf Jahren musste Skymark letztes Jahr einen Verlust hinnehmen. 1,9 Milliarden Yen oder umgerechnet 14 Millionen Euro betrug das Minus. Im Vorjahr hatte noch ein Gewinn von 3,9 Milliarden resultiert. Dem japanischen Billigflieger macht die neue Konkurrenz durch Jetstar Japan, Vanilla Air und Peach zu schaffen.

Nun muss Skymark sparen. Die internationale Expansion rückt da in der Dringlichkeit nach hinten. Zudem liegen große Ausgaben nicht mehr drin. Darum will die Fluggesellschaft offenbar die im Jahr 2011 georderten sechs Airbus A380 abbestellen, wie die französische Wirtschaftszeitung Les Echos schreibt. Sie haben einen Wert nach Listenpreisen von 2,5 Milliarden Dollar.

Skymark und Airbus müssen noch die Konditionen aushandeln

Auch die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet über die Abbestellung. Sie bezieht sich auf Kreise, die mit der Entscheidung vertraut sind. Allerdings müssten Skymark und Airbus noch die Konditionen der Stornierung aushandeln. Falls die unattraktiv seien, könnte es gemäß Bloomberg auch nur zu einer Verschiebung der Auslieferung kommen. Doch das ist eher unwahrscheinlich.

Für Airbus ist der Entscheid überaus hart. Vor Kurzem wurde bekannt, dass auch Hong Kong Airlines ihre A380 nicht will. Die Fluggesellschaft hatte 2011 zehn Superjumbos geordert. Doch weil sie sich inzwischen strategisch auf Asien konzentriert, braucht sie die Flugzeuge gar nicht mehr.

In Farnborough passierte nichts

Neue Bestellungen für den riesigen Flieger konnte Airbus zudem seit Februar keine mehr verbuchen. Damals bestätigte die Leasingfirma Amedeo ihre Order über zwanzig Stück. An der Luftfahrtmesse in Farnborough – wo seit jeher große Deals ausgehandelt werden – ging Airbus beim A380 leer aus.

Ergänzung vom 29. Juli: Airbus bestätigte am Dienstag (29. Juli) die Meldung. Nach Gesprächen mit Skymark und aufgrund des Wunsches der Fluglinie habe man die Bestellung aus dem Orderbuch gestrichen. Nun behalte man sich alle Rechte vor.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil