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Zusatzgebühr

Auch bei Emirates kostet nun die Platzreservierung

Was viele Fluggesellschaften bereits seit einiger Zeit tun, macht nun auch Emirates: Wer in der Economy Class frühzeitig einen Sitz reservieren will, zahlt eine Gebühr.

Emirates

Paar in der Economy von Emirates: Warten oder früh reservieren?

Das Wachstum geht bei Emirates unvermindert weiter. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg die Zahl der Passagiere um 8 Prozent auf fast 52 Millionen. Die Einnahmen pro geflogenem Kilometer aber gingen 2015/16 deutlich zurück. Sie fielen um 10 Prozent auf 6,5 Eurocent. Diesen Trend will die Golfairline aufhalten. Dazu führt sie ab dem 3. Oktober eine neue Zusatzgebühr ein.

Wer künftig Emirates fliegt, muss bei den billigsten Economy-Tarifen Special und Saver neu eine Gebühr für die frühzeitige Sitzplatzreservierung bezahlen. Sie beträgt 25 Euro auf Flügen zwischen Dubai und Europa oder Asien und 35 Euro bei Verbindungen zwischen Dubai und Ozeanien. Das heißt, ein Flugticket ab Frankfurt nach Australien kann mit bis zu 120 Euro zusätzlich belastet werden. Kinder zahlen die Hälfte.

Optisch tiefere Preise

Der Passagier kann aber auch spekulieren und darauf hoffen, dass bei Freigabe des Web-Check-in 48 Stunden vor Abflug sein Wunschplatz noch frei ist. Dann zahlt er nichts. Teurere Economy-Tickets, sowie Reservierungen in der Business und First Class bleiben bei Emirates ebenfalls kostenlos.

Solche Gebühren haben andere Fluggesellschaften schon früher eingeführt. Bei Lufthansa und Austrian Airlines zahlt man auf Langstreckenflügen in den günstigsten Tarifklassen (W,S,T,L und K) 25 Euro pro Flugstrecke. Bei Swiss blättert man generell 29 Franken hin. Air Berlin verlangt zwischen 9 und 59 Euro. Die Gebühr ist auch eine Möglichkeit, den Flugpreis optisch tiefer zu machen.



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