Platz 10: Austrian Airlines - Die wohl grösste Überraschung. Die Österreicher haben sich mit den wenigsten Followern – nur gerade 1'400 – in die Top Ten fotografiert.

Austrian: «Ende des Flottensalats»

Die Lufthansa-Tochter muss massiv sparen. Dazu baut sie ihre Flotte um und verkauft ihre Boeing B737.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Es ist das Aus für die Boeing-B737-Flotte von Austrian Airlines. Und das, obwohl die Fluggesellschaft erst kürzlich die Sitze in den Fliegern erneuert hatte. Doch für die Österreicher ist das kein Argument gegen die Entscheidung. «Durch die neue Kabine hat sich der Marktwert der Flieger erhöht», so Vorstandsmitglied Andreas Bierwirth gegenüber dem Fachportal Austrian Aviation.

Der Grund ist, dass Austrian ein «Ende des Flottensalats» anstrebt: Verschiedene Flugzeugtypen bedeuten auch höhere Kosten, was Wartung, Betrieb und Schulung angeht. Die Mitarbeiter der AUA, die für die Arbeit mit den Boeing B737 ausgebildet sind, müssen dennoch keine Angst um ihren Job haben. Die Fluggesellschaft plant, sie auf andere Typen umzuschulen.

Airbus-Flieger als Ersatz

Nach dem Verkauf der Boeings sollen bis zu sieben Airbus A319 und A320 von Lufthansa zur momentan 42 FLieger zählenden Flotte der österreichischen Tochter stoßen. Per Saldo würde sich die Zahl der Flieger insgesamt um mindestens vier verringern, gleichzeitig aber würde der Schritt die Eigenkapitalquote der Airline in die Höhe treiben. Außerdem soll der Anteil der Langstreckenflieger größer sein. Wie der Vorstand von Austrian berichtet, gibt es schon Interessenten für die Maschinen.

Insgesamt will die Airline bis 2014 etwa 260 Millionen Euro einsparen. Auch Routen sollen dem Rotstift zum Opfer fallen. Welche genau das sein werden, gibt die Fluglinie aber erst im Februar bekannt. Der Verkauf der B737 lässt aber vermuten, dass unprofitablere Mittelstrecken dem Plan zum Opfer fallen. Außerdem hofft man auf höhere Einnahmen, indem man mehr Business-Passagiere anlockt.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Air China: Die Fluglinie odert erneut beim europäischen Hersteller.

Air China bestellt 60 Airbus A320 Neo

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

ticker-airbus-helicopters

H135, H145M und H175M: Spanien bestellt 100 Airbus-Helikopter für Streitkräfte

ticker-airbus-helicopters

H145M : Deutschland bestellt weitere 20 Hubschrauber bei Airbus

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack